SCO:Blepptalk

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Lecture of Gregory Blepp in Jena/Germany on IP. Feel free to watch broadcast on http://campustv.uni-jena.de/ and continue to transscribe/translate afterwards.



This is a draft. It's terrible work. Don't start to translate until it's verified to be the actual transscript from the talk.



Ok, what follows is a word-for-word transcript for the first 15 minutes or so. Manual translation is after that. Please correct as you see fit.

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Ja, zunächst einmal vielen Dank für die Möglichkeit, und ich glaube, [Sie haben] in den letzten paar Tagen erfahren, was es heißt, wenn man zu SCO überhaupt eine Stellungnahme richtig abgibt, es ist also recht interessant zu beobachten.

Danke für die Einführung, ja, stimmt, ich hatte ziemlich viel mit dieser Open-Source-Gemeinde, speziell in den USA, zum Thema UnitedLinux zusammenzuarbeiten, und ich komm' gerne im weiteren Verlauf des Vortrages oder der Diskussion auch nochmal, warum überhaupt, was war die Idee mit UnitedLinux, und warum steht das Konstrukt heute so da, wie's da steht, da gibt's ganz nüchterne und plakative Gründe dafür.

Ansonsten, nochmals danke für die Bemerkung, was in den meisten Medien, aber das hat mich gelehrt, die letzten 12 bis 15 Monate verwundert mich das nicht mehr so ganz, sehr oft falsch gestellt wird, daß ich also zum SCO-Vorstand gehöre, daß seitdem Baystar an SCO beteiligt ist oder weniger war, daß ich meine Honorargebühren deutlich erhöht habe, das wär' alles wunderbar, wenn das so wäre, dem ist aber leider nicht so.

1:43

Der Grund und meine Verbindung zu SCO ist relativ einfach: Ich kenne Darl McBride als den derzeitigen CEO und Vorstandsvorsitzenden aus meiner Zeit, in der wir gemeinsam an dem Konstrukt UnitedLinux gearbeitet haben. Ich habe mich dann aus ganz anderen Gründen von der SuSE getrennt, bin in den USA gewesen und hatte die Chance, relativ viel von dem sogenannten Quellcode, der jetzt in der Diskussion steht, in den USA live zu sehen. Und bin relativ schnell an den Punkt gekommen, wo ich sage "da scheint was dran zu sein". Ich bin kein Jurist, ich habe zwar die letzten 12 Monate mehr, als mir lieb ist, mit Rechtsanwälten verbracht, aber ich bin nach wie vor kein Jurist, weder für deutsches noch für amerikanisches Recht, ganz wichtig. Und hab' dann mit ihm über 'ne ganze Menge Dinge diskutiert. Und einer der Diskussionspunkte war relativ einfach: Wir haben hier eine rein amerikanische Situation, nämlich der Rechtsstreit mit der IBM, und da kriegen Sie heute von mir mal ein bißchen Update, wie das derzeit so steht. Wir haben aber auch eine weltweite Situation. Und zwar a) das Wort Kommunikation und b) das Wort Einfluß, was ist denn, wenn irgendwas aus dieser ganzen Geschichte rauskommt. Positiv oder negativ, lassen wir mal dahingestellt zum jetzigen Zeitpunkt, ist auch gar nicht wichtig für heute. Es gibt 'nen Streit, da wird eine Entscheidung fallen, Punkt Ende. Und ein paar Leute werden ein anderes Leben führen danach, das werde ich Ihnen sofort sagen.

Ich werde versuchen, die Unterschiede zwischen dem amerikanischen und dem deutschen Rechtssystem nicht über Gebühr zu belasten und zu beschreiben, aber zumindest, wenn es eine Erklärung hierfür gibt, einige Hilfestellungen dazu geben, warum das einfach so ist, und ansonsten freue ich mich darauf, daß wir hinterher noch aktiv diskutieren, also das soll definitiv hier keine Einbahnstraße sein.

Wenn man die Agenda, die ich mir so mal zurechtgelegt hab', sind im Grunde genommen vier Punkte, der wichtigste ist hinterher die Diskussion.

4:12

Ich würde gerne mit Einleitung und einleitenden Bemerkungen zum Thema Open Source loslegen, auch wie mein Verständnis von Open Source ist. Dann am Beispiel die wirtschaftliche Einschätzung und die wirtschaftlichen Auswirkung von Open Source kurz darstellen. Dann kriegen Sie ein Update zum Thema SCO vs. IBM. Und dann hinterher gehen wir nochmal ein bisschen in die allgemeine IP-Situation und welche Auswirkung das denn für uns hat, und auch ein bisschen so das Werteverhalten.


Wenn man mal die Open Source als ganzes Thema betrachtet, da gibt es ein paar Dinge, die gilt es einfach festzuhalten: Open Source, und das was Open Source im Moment für die technologische Vielfalt im Bereich IT, der Wert, der Nutzen, ist absolut unbestritten. Da gibt es nichts, aber auch absolut gar nichts zu diskutieren. Wir haben selten, im Vergleich zur Dekade davor, eine ähnliche Geschwindigkeit an Innovation aufzuweisen, wie es in den letzten vier, fünf Jahren der Fall ist.

Punkt 2) Etwas, was es absolut festzuhalten gilt, ist, daß sich die Open Source in ihrer Form und ihrer Art und Weise der Zusammenarbeit völlig von traditionellen Hindernissen wie sie in traditionellen Organisationen und großen Unternehmen exitieren, völlig befreit. Das Thema Organisationsstrukturen, wie kommuniziert wird.

Bei Open Source, gibt's es keine Rasse, da gibt's kein Alter, da gibt's keine Farbe, Geschlecht weiblich/männlich, ist völlig unerheblich. Die meisten Leute, die dort miteinander kommunizieren, haben sich nicht getroffen und werden sich höchstwahrscheinlich auch in diesem Leben nicht mehr sehen, aber es funktioniert, sie kommunizieren. Und das ist etwas, da können eine ganze Menge Strukturen immens viel von lernen. Hat aber mit Sicherheit auch damit zu tun, daß es ein sehr einheitliches Thema gibt, um das es hier geht, nämlich Technologie.


Ein weiterer Punkt, Globalisierung, ist hier real. Das heißt, es wird über Grenzen hinaus kommuniziert. Und das ist etwas, was für die Zukunft auch einige der Herren Juristen mit Sicherheit noch ein bißchen beschäftigen wird. Wir haben den Zustand, daß Technologie entwickelt wird und daß kommuniziert wird, ohne daß irgendwelche Grenzen dazwischen stehen. Wir haben aber irgendwann mal Produkte beziehungsweise Resultate aus dieser Arbeit, die in einem ganz anderen Rechtsumfeld eingesetzt wird, als das, was wir heute sehen. Und das ist ein Konflikt, der wird einige Leute, meiner persönlichen Meinung nach, noch eine ganze Weile weiter beschäftigen.

Das typische Beispiel, und ich war bei einem während meiner Zeit bei SuSE live dabei: Ich halte Open Source und Linux für eine absolute Chance für Länder der sogenannten Dritten Welt, um ihre eigene Technologiebasis aufzubauen. Das heißt, wenn heute ein Land wie China, wo einfach eine komplett andere installierte Basis vorherrscht als in westlichen Nationen, heute schon sagt, daß zwischen tradionell-proprietärer Software und Open Source das Verhältnis annähernd 50:50 ist, dann ist das also schon durchaus bemerkenswert. Der Hauptgrund ist aber auch wieder die installierte Basis [...]

unhörbar...

[Antwort auf Frage?] Vielleicht im Jahr 2000, aber definitiv nicht vom letzten Jahr und nicht von diesem Jahr.

Der zweite Punkt, den ich anmerken möchte, ist, daß Open Source, inklusive Linux, nach wie vor den Beweis schuldig ist, wie das Businessmodell dort aussehen soll. Und an die Vertreter der Community: Bitte versuchen Sie mir nachher nicht zu verkaufen, daß das Thema Support und Services für jeden ein alternatives Businessmodell ist. Diese Diskussion habe ich haufenweise geführt.


Ich sage nicht, daß irgendjemand nicht als privater Mann der eine GbR, eine kleine Gesellschaft, gründet, damit überleben kann.

[unhörbar] ohne breite Struktur am Bodensatz der Erkenntnis anzukommen, und dem gilt es einfach zu begegnen. Positiv, im gleichen Atemzu, möchte ich dazu anmerken, aufgrund der Jugend von Open Source und Linux ist auch gar nichts anderes zu erwarten, nur jetzt geht es vom Kindergarten zumindest über die Vorschule, im Gymnasium sind wir noch nicht. Aber in der Vorschule sind wir. Es gilt, sich jetzt auch so aufzustellen und so zu verhalten.

8:05

Der nächste Punkt, da habe ich gerade schon etwas vorweggenommen, bei kommerzielle Nutzern, und ich rede jetzt von großen Unternehmen, von Banken, Versicherungen, Börsen, Automobilkonzernen. Ohne traditionelle Strukturen ist Open Source und Linux völlig unerheblich, weil sie brauchen Maintenance 24x7, Support, Investitionssicherheit, also so ein paar Themen, die einfach der Einkäufer braucht, damit Sie überhaupt über die erste Hürde hinwegkommen.


Denken sie daran, oder für die, die nicht ganz so damit vertraut sind, wie war der Eintritt von Open Source ins Unternehmen: Es gab eine Station, einen PC, das war der traditionelle Eintritt in die großen Unternehmen hinein: der Webserver. Weil der zu einem Zeitpunkt kam, zu dem er sich von der restlichen IT-Landschaft des Unternehmens völlig separat etablieren konnte. Zum Zeitpunkt als das Web in die Unternehmen einbrach, haben die meisten IT-Leiter noch gar nicht geahnt, was da auf sie zukommt. Heute ist das alles historisch, ist alles etabliert. Nur vom Webserver zum Datenbankserver, zur Applikation auf dem Desktop ist es ein verdammt weiter Weg. Und vor allem haben Sie ganz andere Dinge, mit denen Sie dort konfrontiert werden.


Ich versuche das mal an einem anderen Beispiel klar zu machen, ich komme gleich nochmal darauf zurück. Zunächst einmal für die Diskussion, wenn wir auch nachher in das Thema IBM reingucken, Open Source ist nicht gleich Linux. Und ich halte es für absolut unfair gegenüber der Open-Source-Community, wenn die sogenannten Linux-Leute sich als Paradebeispiel für Open Source hinstellen. Damit tut Ihr selber der Open Source Community überhaupt keinen Gefallen. Das Betriebssystem ist das mit Sicherheit uninteressanteste Stück IT, was man sich überhaupt vorstellen kann. Spannend wird's, wenn's um die Applikationen geht und wenn's darum geht, was hat der Endanwender auf der Straße, der Privatnutzer davon. Und da soll mir niemand mehr erzählen "Linux ist toll", genausowenig wie NT, genausowenig wie Unix. Völlig unergiebig. Das ist ein Stück Software, wo jeder richtig Bammel hat, das ersthaft anzugreifen, weil er's am liebsten irgendwie im Hintergrund hat laufen und würde sich gern vorne darauf konzentrieren, was wirklich Spaß macht. Und das ist an sich auch der Weg, wo die Open Source Community hingeht. Die wirkliche Open Source Community, meiner Meinung nach, ist über das Thema Linux schon weit hinaus. Da geht's jetzt um Applikationen, da geht's um Datenbanken. Da werden sich noch ganz andere Hersteller als nur eine kleine Microsoft wundern, was die Open Source Community noch in der Lage ist zu produzieren, also bitte, liebe Linuxer, nehmt Euch die Ecke ein, die Euch gehört, ein wichtiges Detail geliefert zu haben, aber das war's dann auch. Sondern kümmert Euch um das, was in Zukunft spannend ist, nämlich die Gesamtstruktur IT.

Der andere Punkt, um mal das Thema, was glaube ich denn, was weiß ich: Linux ist frei. Linux ist linzenzfrei, das ist aber auch alles. Ansonsten haben Sie mindestens genausoviel Arbeit und genausoviel Schmerzen wie mit jedem anderen Softwareprodukt dieser Welt. Und Maintenance und Support und Patches und sowas müssen Sie ja auch beschäftigen. Also, das Thema "frei", glaube ich, haben wir hinter uns. Wir sind im ersten Schritt mal linzenzfrei, da bin ich durchaus einig, und da wäre die Firma SuSE fast dran bankrott gegangen.

Linux ist sicherer. Klar, wenn ich nur 10% des Marktes habe, bin ich auch nicht so attraktiv. Das ist jetzt die provokante Art und Weise, das darzustellen. Die reale Art und Weise ist: Wenn man heute bei den großen Sicherheitsherstellern Symantec, NAI, TrendMicro nachfragt, wird bei denen überhaupt kein Unterschied gemacht, ob eine Support- oder eine Security-Anfrage zum Thema Linux, Unix oder NT kommt. Das ist eine schlicht und ergreifende falsche Ansicht, daß das allgemeine Linux als das sichere System darstellt. Die Probleme sind mindestens genauso groß. Sie werden anders gelöst, sie werden zum Teil schneller gelöst, und sie werden zum Teil effektiver gelöst, keine Frage.

[00:12:40]

Aber solange ich mich hauptsächlich auf dem Server befinde, biete ich auch nicht soviel Angriffsfläche, wie wenn ich auf den Desktop gehe, und wenn ich bei den Remotestationen mich irgendwo von außen einloggen lasse. [undeutlich]


Das andere: OSS ist für jeden eine Alternative. Viel Spaß dabei. OSS ist eine absolute Alternative, wenn es im Moment dadrum geht, Hintergrundstrukturen großer und größter Landschaften zu reorganisieren, neu zu strukturieren oder alternative Modelle aufzuzeigen. Aber mir soll bitte niemand erzählen, dass Open Source Software auf jedem Desktop eine Alternative ist.

Ich hoffe, dass OSS durch den massiven Einfluss von Novell auf SuSE in den nächsten paar Monaten das Thema Drucken endlich mal gebacken kriegt. Und da rede ich aus eigener Erfahrung [unverständlich].

Interessant wird's aber, wenn Glauben anfängt Entscheidungen zu bestimmen. Dann wird's richtig spannend. Ich mache das mal an einem Beispiel fest, nämlich an der Stadt München. Nicht nur weil ich in München lebe, sondern weil ich auch ein paar Leute die da mit beteiligt waren ganz gut kenne, habe ich ein paar Informationen, die glaube ich nicht ganz so sehr bekannt sind. Aber spielen wir das Spiel mal durch: Was ist in München überhaupt passiert? Warum ist überhaupt die Entscheidung in München so gefallen? Da war zunächst mal (und das meinte ich vorhin: den Marktteilnehmern gehört einmal in den Hintern getreten) ein völlig überzogener Lizenzpreis, der von Microsoft gefordert worden war, völlig überzogen. In der Vergangenheit zwar realisierbar, aber als man gemerkt hat da könnte jemand sein, der ein Alternativangebot abgibt, hat man kaufmännisch überhaupt nicht begriffen bei Microsoft in Unterschleißheim, was da für eine Lawine auf sie zurollen könnte. Und als es dann zu spät war, hat man noch den nächsten Fehler gemacht, man hat Steve Ballmer eingeflogen. Als ob das der General Manager Deutschland nicht selber hingekriegt hätte. Politisch ein absoluter Faux Pas. Ein absoluter Oberschwachsinn.

[00:14:55]

Das nächste: gewünschte Unabhängigkeit, Freiheit und was auch alles dazugehört. Supertoll. Macht im traditionellen IT-Umfeld auch unheimlich Sinn.[/sarcasm, ed.] Was aber durchaus verständlich ist: Die Angst vor dem Monopolisten, ob es jetzt Microsoft ist oder wie er auch immer heißen mag, mit Sicherheit keine gewünschte Situation. Kurzfristiges Einsparpotential, klar, Budgets sind alle kurz, Stadtkassen sind leer. Keine Lizenzgebühren: Klingt klasse. Oder hat da vielleicht von außen jemand ein bisschen dran gedreht, und die Entscheidung versucht so ein bisschen zu beeinflussen? Wir wollen mal weiter, was passiert ist. Planung, erster Schritt war ganz einfach (wenn ich jetzt zu sehr mit dem Wort Server und Desktop rumschmeiße und einige Leute im Auditorium fangen an sich verloren zu fühlen, dann bitte nur die Hand heben, dann versuche ich so zwei, drei Sätze dazu nochmal loszuwerden. Ich möchte nicht, dass wir hier auf halber Strecke die meisten Leute verlieren.)

Erster Schritt war, die Server, das Angebot lag vor, die Server auf Linux umzustellen. Absolut sinnvoll. 100% ok. Ich war zu dem Zeitpunkt noch bei der SuSE, wir haben gekämpft bis nachts, das Angebot hinzukriegen, die Server umzustellen.

Auf einmal brachte jemand die Desktops ins Spiel. Jetzt versetzen sie sich bitte mal anderthalb Jahre zurück: Wir haben es mit Mühe und Not geschafft die Server stabil zu kriegen unter Linux, die konnten dann auch fast drucken. [*Gelächter*] Und jetzt kommt einer und sagt, wir geben die Desktops frei[?]. Ich glaube man muss kein Entwickler sein, um sich vorstellen zu können was das heißt. Der große Unterschied zwischen der Serverlandschaft und der Desktoplandschaft ist relativ einfach, brauch da gar nicht technisch werden: Auf der Serverlandschaft haben sie es mit Spezialisten zu tun, die werden dafür bezahlt dass sie den Job machen, die sollen Technik am Laufen halten. Und auf der anderen Seite haben sie es zu tun mit Leuten wie mir. Was glauben sie wie fürchterlich egal das ist, was in diesem Computer untendrunter in den Chips abläuft. Das ist nämlich nicht mein Job, das sicherzustellen. Mein Job ist es, ne Tabellenkalkulation zu machen, nen Brief zu schreiben, vielleicht noch ne Email zu versenden und ne Präsentation zu erstellen. Dafür werde ich im Regelfall von meinen Kunden bzw. von anderen Leuten bezahlt. Aber nicht dafür, fünfundzwanzig neue Befehle zu lernen.

[00:17:30]

Jetzt kann man natürlich sagen: Ist ok, keine Frage, dann biete ich halt Trainings an. Na super. Nur, wir reden hier nicht über knapp 2000 Server, das ist eine Sache, die kann ich mir schon noch vorstellen. Wir reden auf einmal über 14.000 Desktops, die in München verteilt rumstehen. Vom Arbeitsamt, bis hin zu sonstwelchen Behörden[?]. Das ist ne andere Nummer, das ist einfach ne andere Liga in der sie da spielen. Und sie haben es mit anderen Leuten zu tun, deren Job ist es nämlich nicht IT zu verstehen, deren Job ist es ne verfluchte Gehaltsabrechnung am Endes des Monats ausdrucken zu können. Dass heißt sie können auch die Interessenslage dieser Leute verstehen, wenn denen auf einmal jemand sagt: Bitte schön, hier hast du dein neues System, arbeite dich mal damit ein.

Also, da war auf einmal ne ganze Menge Schwung in der Bude, dass kann ich ihnen versprechen. Und dann kam die Entscheidung, wir stellen die 14.000 PCs inklusive der Server um. Jetzt fragen sie, wie soll das denn gehen? SuSE Linux, als der Anbieter der Technologie ursprünglich, wir waren zu dem Zeitpunkt 300 Leute. Davon saßen 50 nicht in Deutschland, die anderen 250 waren zu mehrheitlicher Zahl Entwickler. Jetzt wissen sie genau, was passiert wenn sie einen Entwickler zum Kunden lassen. [Gelächter] Für die die es nicht wissen, sie dürfen mich gerne nachher mal fragen, ich könnte bis Mitternacht Geschichten erzählen. Sie kommen zurück, kommen zum Teil [unverständlich]. Oder auf einmal glaubt die Sekretärin sie kann Kaffee kochen mit dem Teil. Es kann alles passieren, wenn sie Entwickler auf die Menschheit loslassen. Und das ist definitiv nichts gegen die Entwickler, die sind halt einfach ne andere Rasse. Sie sind mindestens genauso wichtig wie jeder andere Schwätzer der draußen rumläuft und versucht irgendwas zu verkaufen oder zu vertreiben oder zu schneidern oder sonstwas. [huh?, ed] Es ist nur einfach so, dass Entwickler anders kommunizieren als Journalisten oder Medienwissenschaftler. Das muss man einfach erkennen wenn man mit Leuten [unverständlich] wird. Kommen wir wieder auf München zurück: Die Anzahl der Leute, die ich also mit Gewalt hätte zum Kunden schicken können, geht immer weiter runter, nur deswegen hat sich der Auftrag oder das Vorhaben als solches nicht sonderlich verändert oder verkleinert. Und schon kommt der Punkt wo man sagt, wir brauchen Hilfe von außen. Jetzt sind wir ja Open Source.

[00:20:15]

Was nach der Entscheidung passierte, als München angekündigt hat "Wir steigen auf Linux um.", hat die Welt in dieser Form noch nicht erlebt. Eine beispielhafte [-lose, ed] Lawine ist losgeschlagen, wir haben es geschafft mit der "Stadt München steigt auf Linux um"-Schlagzeile, Seite 1 Wall Street Journal -- das ist von Bayern aus nicht ganz so leicht, ich schwörs ihnen [Gelächter], die haben ein paar Präferenzen da drüben -- wir haben es geschafft, im Nippon Express in Japan, wir haben es auf die einschlägigen Zeitungen selbst in China geschafft, also da war richtig was los. Da war richtig was los. Ohne dass [sich, ed] großartig wirklich was getan hat. Das ging richtig durch die Lande durch. Jetzt ist noch ganz was anderes passiert: Auf einmal sind eine ganze Anzahl von Kommunen und Städten [angekommen, ed.] und haben gesagt, wenn München das kann, wir auch. Keine Ahnung wie, aber wir sind dabei. Das geht so weit, dass sie ganze Länder in Südamerika haben, die, basierend auf der Entscheidung in München, sagen: "Wir steigen um auf OSS, wir steigen um auf Linux." Das ist echt spannend zu beobachten. Und jetzt kommen die ordnungspolitischen Eingriffe, darin sind wir in Deutschland ja wohl richtig gut. Auf einmal wird in Berlin von "Microsoftfreien Zonen" gesprochen. Das müssen sie sich mal reintun. Sie gehen da hin als Softwarehersteller, und haben ein Produkt im Angebot, und auf einmal legt ihnen ein Regierungsrat in Berlin eine Entscheidung eines Gremiums vor und sagt: "Microsoft hier so nicht mehr." Sie wissen überhaupt nicht woher das kommt.

[00:22:04]


Translation of the above:

[This translation tries to brush over a few grammar inconsistencies of the speech.]

Well, first many thanks for the opportunity, and I believe [you have] experienced in the past days, what it means, when you offer a real statement about SCO, thus it is quite interesting to watch.

Thank you for the introduction, yes, it's correct, I had to cooperate with the Open Source community quite a lot regarding UnitedLinux, in particular in the USA, and I offer to get back to that during the speech or the discussion, talking about what was the idea with UnitedLinux and why does the construct stand where it stands now, there are really plain and placative reasons for it.

Otherwise, thanks again for the remark, what is reported in most media incorrectly. But that has taught me, thus in the past 12 to 15 months it doesn't surprise me too much any more, that I am part of the board of directors of SCO, that since Baystar became invested, or rather was invested, that my fees have increased significantly, that would all be wonderful, if that would indeed be the case, but unfortunately, it isn't.

The reason and my connection with SCO is relatively simple: I know Darl McBride, today's CEO and chairman from my time when we worked together at the UnitedLinux construct. [Yes, it also sounds weird in German to talk about UnitedLinux as a "construct" instead of an "initiative" or "group" or whatever.] I have then separated from SuSE for completely different reasons, I have been to the USA and I had the chance to see "live" a relatively large amount of the so-called source code that is subject to discussion now. I got relatively quickly to the point where I said "there appears to be substance to it". I am not a lawyer, although I have spent more time in the past 12 months with lawyers than I like, but I continue to not be a lawyer, neither for German nor for US law, very important. And I have discussed quite a lot of issues with him. And one of the topics was relatively simple: We have here a completely American situation, the legal quarrel with IBM, and there you get a little update tonight, how that stands. We also have a worldwide situation, first the word communication and second the word influence, what happens when something results from this whole issue. Positive or negative is not relevant at the moment, and is not important for today. There is a quarrel, there will be a decision, period. And a few people will be leading a different life after that, that I'm telling you right now.

I'll try to emphasize and describe the differences between the US and the German legal system not too much, but at least, when there is an explanation, I'll provide some help, why it is the way it is. Otherwise, I'm looking forward to our active discussion afterwards, this here should not be a one-way-street.


If you [take] the agenda that I've thought up, there are basically four issues, the most important is the discussion at the end. I would like to start with an introduction and introductory remarks regarding Open Source, also what my understanding of Open Source is. Then, on an example, briefly present the economic opinion and the economic prospects of Open Source. Then you get an update regarding SCO vs. IBM. And then afterwards we'll delve a little into the general IP situation and what effects that has for us, and also a little on behavior regarding values.


If you consider Open Source as a whole issue, there are a few items that need to be simply said: Open Source, and that what Open Source currently [does] for the technological diversity in the IT area, the value, the usefulness, is absolutely undisputed. There is nothing, absolutely nothing to discuss. Compared to the previous decade, we have rarely had the a speed of innovation that was similar to what has been the case in the last four, five years.

Item 2. Something what absolutely has to be said, is that, in its form and manner of cooperation, Open Source has completely freed itself from traditional [structures] as exist in large companies. The issue of organizational structures, how you communicate.

With Open Source, there is no race, there is no age, there is no color, sex, if male or female, is completely irrelevant. Most people that communicate have never met, and will likely not meet in this life, but it works, they communicate. And that is something were quite a few structures could learn immensely. Certainly, this has something to do that we're dealing with a very homogeneous agenda here, that is technology.

Another issue, globalization, is real here. And that means, there is communication across borders. And that is something that will keep some of the lawyers busy in the future. We have the situation that technology is being developed and communicated without any borders in between. But at some time, we have products or results of the work that will be used in a different legal environment than what we see today. In my personal opinion, that is a conflict that will keep a few people busy for some time.

The typical example, and I was there in person during my time at SuSE: I believe Open Source and Linux are a great chance for countries of the so-called Third World, to build their own technology basis. That means, if today a country such as china, where a completely different installed base is predominant that in Western nations, says today that the relationship between traditional prioprietary software and Open Source is about 50/50, then this is indeed considerable. The main reason is the installed base

[something inaudible, microphone was switched off]

.... probably in the year 2000, but definitely not from the last year nor this year.

The second issue that I would like to mention, is that Open Source, including Linux, is still missing the proof how the business model should look like. And to the representatives of the community: Please don't tell me later that "support" is a business model. That discussion I've dealt with plenty.

[something inaudible]

I don't say that a private person ... can't survive with it. [...] I would like to point out that due to the youth of Open Source and Linux, there is nothing else to expect. Now we're from kindergarden to pre-school, but we're not yet at high school. It's important to take that into account and behave accordingly.

The next item, there I've jumped ahead, with commercial users, and I talk about large enterprises, such as banks, insurance companies, stock exchanges, automobile manufacturers: Without traditional structures, Open Source and Linux is completely irrelevant, because they need maintenance 24x7, support, safety of their investment, thus a few issues that the procurement simply needs before you manage the first hurdle.

Think about it, or for those that are not acquainted so long, how was the entry of Open Source in the company: There was a PC, there was the traditional entry into the company, because it came at the time where it could establish itself completely separate from the rest of the IT landscape of the company. At the time the web invaded the companies, most IT managers didn't understand what was coming up at them. Today, this is all history, everything is established. But from webserver to database server, to application on the desktop, there is a very long way. And most importantly, you have completely different issues that you need to tackle.

I try to make that clear with a different example, I get back to it soon. But first, for the discussion, when we look at IBM later: Open Source is not equal to Linux. And I consider it utterly unfair to the Open Source community if the so-called Linux people consider themselves the prime example for Open Source. What that, you're not doing the Open Source community a favor. Certainly, the operating system is the most uninteresting piece of IT that you can imagine. It become interesting when you're dealing with applications and about the usefulness for the end user on the street, the private user. And there, nobody should tell me "Linux is great", similarly with NT, similarly with Unix. Completely irrevant. That is a piece of software that everybody is frightened to touch seriously, because he would rather like to have it run in the background and concentrate what really is fun. And that is also where the Open Source community goes. The real Open Source community, in my opinion, is already far beyond Linux. They deal with applications, they deal with databases. Some other vendors than a small Microsoft will be wondering what the Open Source community will be able to produce, so please, dear Linuxers, take the corner that belongs to you, you've provided an important detail, but that's it. After that, please deal with what is interesting in the future: the whole IT structure.

The other issue is what I believe what I know: Linux is free. Linux is license-free, but that's all. Otherwise, you have at least as much work and pain as with any other software product of the world. And you also have to deal with maintenance and support and patches. The topic "free", I believe, is behind us. We are license-free as a first step, there I agree, and there the company SuSE went nearly bankrupt.

It is more secure. Sure, if I only have 10% of the market, I am less attractive. That's the provocative manner to present that. The real manner is: If you today ask one of the security vendors Symantec, NAI, TrendMicro, whether there is a support or security call concerning Linux, Unix, or NT [it does not matter]. That's plain and simple the wrong view that the general Linux is the secure system, the problems are at least as big. They are solved differently, they are solved faster in part, and they are solved more effectively in part, no question.


Here is another transcription, followed by a computer translation:

[00:31:40]

Blepp: Was ich hier, was ich jetzt sage, oder was ich ab jetzt sage, und das ist teils auch in Englisch, ist ein Spiegelbild dessen, was derzeit in den USA passiert. Das ist das, die Fakten, wie sie nach amerikanischem Rechtsverständnis derzeit in den USA den Gerichten, den Anwälten und auch innerhalb des Unternehmens gesehen werden.

Ganz kurz drei Zeilen zum Thema Geschichte von Unix. Ich mach 'ne lange Geschichte kurz, weil es geht ja jetzt hier nicht darum, Codes in Einzelteile zu zerlegen, und da komm ich auch nachher drauf, was das [?] der Punkt ist. Irgenwann 69 und zum Teil auch davor hat AT&T in den USA mal gesagt, Betriebssystem, gut, machen wir, heißt Unix, sogar noch Vorläufer davon, und das werden wir jetzt anfangen zu vertreiben. AT&T war und wurde auch nie geplant als IT-Infrastrukturdienstleister. Also hat AT&T das immer unter völlig anderen Gesichtspunkten ursprünglich gesehen. Über ein paar Umwege und ein paar Zwischenmerger wurde das Thema 1993 an Novell verkauft, für knapp unter einer Millarde Dollar und dann zwei Jahre später für unter 200 Milliarden Dollar (wieder der Beweis, Novell aquiriert also immer sehr glücklich, aber das schon seit Jahren), von SCO aquiriert. Und jetzt haben wir wieder das SCO/Caldera-Thema. Jetzt gehört es der SCO Group, und ich stehe gerne für Detaildiskussionen zum Thema SCO/Caldera zur Verfügung, habe auch noch ein bißchen Material dabei, also wir können bißchen die Verträge runtergehen, wenn's Spaß macht.

Also, unterstellen wir bitte zum jetzigen Zeitpunkt mal für zwei Minuten, daß 1994 die SCO Group Unix gekauft hat. Ich nehme auch gerne mit Ihnen den Novell-Vertrag auseinander. Der macht mir am meisten Spaß, weil der ist einfacher als die AT&T-Verträge. SCO hat daraufhin zum Großteil die Verträge übernommen und beibehalten. Nämlich, ein Unix in Derivatform zu verkaufen. Derivatform heißt, Sie nehmen ein Stückchen Code, Sie machen etwas, Sie können auch Ihren eigenen Namen draufschreiben und ab in den Markt, verkaufen. Das heißt, diese Derivate sehen Sie heute unter IBM AIX, Fujitsu Irix, Sun, HP, und wir haben davon insgesamt in unseren Schränken 6000 Lizenzen. Ja?

Zwischenfrager: Ich hätte nur mal eine Zwischenfrage. Also mein Verständnis war, daß SCO nicht Unix gekauft hat, sondern SCO hat Unix System V gekauft, also

Blepp: Unix System V, ja

Frager: und BSD ist doch kein Abkömmling von Unix System V, sondern von System IV.

Blepp: Ja, stimmt.

Frager: und weil Sie es so darstellen als ob...

Blepp: stimmt, stimmt

Frager: und weil Sie es so darstellen, als ob SCO sozusagen draus entwickelt worden.

Blepp: Da können wir gerne auch hier darauf eingehen. Es gibt ein Gerichtsverfahren aus dem Jahr 1997, das war ein Folgestreit aus der Geschichte Novell gegen BSD, gegen die Berkeley University. Weil ... vielleicht für die Leute ... BSD ist eine Codeform der Berkley University, die selber zum Großteil aus Eigenwerbung gemacht wurde um sie dann zu vertreiben, nämlich BS... was die Berkeley University damit erreichen wollte, sie wollte Kompetenz nach außen darstellen. Sie kennen das amerikanische Universitätssystem: je mehr sie trommeln, desto mehr Studenten finden sie, desto mehr Gebühren kriegen Sie, desto mehr Honorar können Sie verlangen, also ganz normal wirtschaftliches Prinzip. Es gibt aber eine Unterversion von BSD, worauf basiert, und deshalb müssen wir sie sogar aufführen... aus dem Rechtsstreit mit Novell gibt es eine Klage und gibt es eine Einigung zum Thema System V und derzeitiges Verhalten von BSD in der Außenwirkung zum Code. Ich kann Ihnen die Codestränge sogar benennen, wenn Sie es nachher wollen Ich bin sogar gezwungen, wenn ich eine objektive Darstellung machen will, BSD zu erwähnen. Ich sage aber auch gleich, daß wir mit den meisten BSD-Formen überhaupt kein Thema haben und auch das ist überhaupt kein Teil des Rechtsstreites. Es wollten nur seinerzeit mal sehr ... als wir die ersten Codezeilen vorgelegt haben, [Tonaussetzer] haben gesagt: Super, ist doch alles in BSD, war doch alles schon deutlich vorher da. Wir haben dann daraufhin die Codezeilen nochmal genommen, exakt selektiert. BSD hat leider nur eins, sie haben wieder einen obfuscated code genommen, also sie haben copyrights infringement irgendwo gemacht, indem sie das copyright eliminiert haben, haben ihr eigenes copyright gemacht. Explizit Gegen ein Gerichtsurteil aus dem Jahr 1990. Wir hauen nicht drauf rum, weil's nicht wichtig ist in unserem Zusammenhang. Nur dieses völlige Freistellen, BSD ist unter der Käseglocke, da bitte ich vorsichtig zu sein. Es gibt auch im BSD-Code ein paar Themen, die durchaus spannend sind. Generell sollten wir aber festhalten, wir haben mit BSD überhaupt kein Problem. Ich bin mit Ihnen einig, wenn Sie so wollen, bitte, BSD mehrheitlich auf System IV Code, während wir auf dem System V Code rumlaufen. Das ist auch die Basis, wo es jetzt gleich weitergeht. Komme ich aber auch explizit noch mal drauf und sage, daß es System V ist. Zurück, wir haben insgesamt 6000 Lizenzen weltweit und wenn man sich jetzt mal ganz kurz zum Thema Lizenzen beschäftigt, wir haben drei Arten von Lizenzen: Einmal eine Lizenz, ich gebe Ihnen ein Stück Software, Sie können es benutzen und gut is. Nicht mehr und nicht weniger. Die zweite Lizenz ist, ich gebe Ihnen ein Stück Software, Sie dürfen es benutzen und ich gebe Ihnen auch noch einen Quellcode mit, weil Sie nämlich ein Atomkraftwerk mit der Software steuern. Und wenn es uns oder irgendjemand andern nicht mehr gibt, dann müssen Sie allein schon gesetzlich verpflichtet sein, sämtliche Quellcodes im Aktenschrank liegen zu haben, weil es könnte ja sein, daß irgendwann an diesen Quellcode heran müssen. Das nennt man dann use to write [?]. Dann gibt es die dritte Möglichkeit, das ist die Lizenz ... Sie ... eine Nutzungslizenz. Sie kaufen die Lizenz, eine Nutzungslizenz, zahlen die Lizenzgebühr an den Verkäufer. Sie kriegen auch den Quellcode und Sie dürfen mit diesem Quellcode auch neue Produkte bauen, und Sie dürfen diese Produkte unter eigenem Namen verkaufen und vermarkten. Das ist die dritte Möglichkeit der Lizenz. Und diese Lizenz ist zum Beispiel IBM ein Lizenzinhaber von dieser Lizenz, BMW, HP, Sun, Daimler Chrysler. Die haben mit SCO solche Verträge. Aus der AT&T-Nachfolge. Wenn wir also für einen Moment unterstellen, daß uns Unix System V Code gehört, dann unterstellen wir in dem Zusammenhang auch, daß uns die Copyrights aus diesen Verträgen gehören, daß sämtliche claims, also sämtlicher Anspruch für Fehlauftritte aus diesen Verträgen gehört, und daß wir auch die Derivate, also sprich die Folgeprodukte, auf Grund der Verträge entsprechend kontrollieren, weil das vertraglich auch so festgelegt wurde. Ich zeige ... Ich möchte Ihnen hier jetzt nicht dreißig, zwanzig Seiten Vertrag vorlegen, ich möchte Sie bloß mal auf drei Punkte hinweisen. Auf den einen mittleren Absatz: "provided that any such modification of a derivative work that contains any part of the software product, is treated hereunder the same as the software product." Also: Aus Vertragsenglisch raus, jetzt noch mal: Sie können mit dem Produkt machen, was Sie wollen, Sie können es umleiten, Sie können neu drauf entwickeln, Sie können es auch verkaufen, Sie können es auch vermarkten, solange Sie anerkennen, daß das Folgeprodukt als Teil der ursprünglichen Lizenz gewertet wird. Das heißt, ich bewahre mir oder ich behalte mir vor, daß Sie, wenn Sie diese Folgeprodukt weiterverkaufen, daß ich zustimme. Oder, wenn Sie es weiterverkaufen wollen, daß Sie mich bitte vorher fragen. Der interessante Punkt ist, daß das mit der IBM bis vor kurzem auch verdammt gut funktioniert hat. Wenn die nämlich Ihre AIX-Lizenzen an jemand anders weiterverkauft haben, und der andere hat gesagt: Leute, ich will den Quellcode sehen, dann kam ein Fax von IBM, haben beide Seiten unterschrieben, jawoll Quellcode geht an BMW. Fertig, aus, danke, weitermachen. Bis zu einem gewissen Punkt geht das. Ein zweiter Punkt, der nicht ganz uninteresant ist: Letzte Zeile: Nothing in this agreement grants the right to sell, lease or otherwise transfer or dispose the software product in whole or in part. Also auf gut Deutsch: Alles, was in diesem Agreement steht und der sämtliche Umfang der Software darf weder verkauft, vermietet oder anderweitig transferiert werden, als Softwareprodukt in Teilen oder als Ganzes. Und hier sind wir jetzt wieder relativ nahe am Linux-Thema dran. Jetzt kommen wir noch mal kurz zum Thema IBM. IBM hat bereits im Jahr 2000 eine ganz klare Position dazu bezogen, indem seit dem Jahr 2000 sagen: Wir werden und wir haben und wir werden auch in Zukunft Open Source dahingehend unterstützen, oder Linux dahingehend unterstützen, daß wir Teile aus AIX, als Ganzes oder in Teilen zur Verfügung stellen. Was ... Daß der Robert Le Blanc den Softwareverband nicht gesehen haben will, das glaube ich ihm schon [?]. 2000 war das Thema auch noch nicht ganz so prickelnd. Heute ist es allerdings sehr prickelnd. So, jetzt kommen wir zu jemandem, der ist sehr viel wichtiger. SGI, Silicon Graphics ist dem einen oder anderen sicher ein Begriff, es ist also kein kleinerer in der Thematik, auch wenn es denen im Moment nicht mehr ganz so gut geht, finanziell, hat also in einem Statement im Oktober 1 [sic!] schlicht und einfach zugegeben, daß sie ihre Codesequenzen angekuckt haben und haben dann gesehen, daß sie drei Codefragmente, ungefähr zweihundert Linien als Teil des Codes unbeabsichtigt, aber auch unrechtmäßig an Linux weitergegeben haben. Ich habe diese von [unverständlich] genommen, weil ich gleich ein Stückchen vom Code zeigen werde, und das ist definitiv System V Code. Und es geht auch nicht mehr ... es wird ja immer gesagt, show me, das Thema von der Community war immer: Zeigt uns doch den Code, wir werden ihn entweder austauschen, oder zeigt uns den Code, damit wir die Ursprünge [unverständlich]. Leute, es geht überhaupt nicht mehr darum. Es geht schlicht und einfach nicht mehr darum. Das Problem, was wir mit der IBM haben, geht nicht um die Herkunft des Codes, sondern es geht darum, daß wir mit der IBM einen Softwarevertrag haben. Und dieser Softwarevertrag, den halten wir für gebrochen. Was jetzt die Community draus gemacht hat, ist ist ein völlig anderes Thema, das sind völlige Nebenbaustellen, die da hochkochen. Das darf man in dem ganzen Zusammenhang nicht vergessen. Vielleicht noch mal in dem Zusammenhang, und dann zeige ich ich Euch gleich den Code, sollten wir die Historie von Linux ganz kurz anschauen. Im Jahr 1999 hat Linus Torvalds eine super Idee gehabt. Er hat nämlich Linux aufgebaut. Nur, jeder wird mir recht geben, daß das 1999 im weitesten Sinne eine sehr technische Software war. Das Wort Hobbyist finde ich nicht ganz so toll, aber sagen wir mal eine sehr technische Software. Normale Menschen haben damit relativ schwer kommunizeren können, wenn sie nicht ein sehr, sehr gutes und hohes technisches Verständnis haben. Das behaupte ich jetzt einfach mal. Zwei, zwei Prozessoren und ein bißchen Verfügbarkeit war auch da. Was daraus mit 2.6 in nur vier Jahren geworden ist, beim besten Willen, ist mit normaler Entwicklungsarbeit schlicht und einfach nicht zu machen. Ist mit normaler Entwicklungsarbeit nicht zu machen. Es gibt ja auch genügend Leute, die durchaus zugeben, daß der Code irgendwo anders herkommt. Jetzt geht's halt irgendwo auch mal um die Rechtmäßigkeit. [unverständlich] Daß Hilfe von außen kam, wird von meisten Leuten in der Community zumindest, zumindest nicht von denjenigen, die in der Hierarchie ziemlich weit oben stehen, überhaupt nicht mehr bestritten. Das ist so. Jetzt geht's nur darum, moralisch im Vergleich zu juristisch, ist es gut, ist es falsch, ist es ehrlich gewesen. Lassen Sie uns aber mal zum Thema "Copy" kommen. Was man denn da so tun kann. Man unterscheidet, und das ist jetzt nicht mein Thema, und das ist auch nicht, ehrlich gesagt, mein Problem, sondern es ist das amerikanische Rechtssystem. In Deutschland sieht das zum Teil ein bißchen anders aus. Man unterscheidet vier Art und Weisen, wie ich mit dem Urheberrecht Fehler machen kann. Das Problem liegt ja schon in der Urheberrechtsstruktur selber, daß man die Krücke genommen hat dessen, was man aus Büchern irgendwann mal für gut erachtet hat. Es gab ja nie ein explizites Urheberrecht, was für IT beziehungsweise digitale Medien geschrieben wurde. Oben links ist das literal copying. Literal copying heißt cut and paste, also sprich, ich nehme ein Stück Code, ich kopiere ihn 1:1 hinein. Nicht mehr und nicht weniger. Unten drunter liegt obfuscation. Obfuscation ist schon ein bißchen spannender, ich nehme Code, ich kopiere ihn und ich schneide oben die Copyright-Sequenz durch und ersetze sie durch eine andere Copyright-Sequenz. Da werde ich Ihnen jetzt gleich ein Beispiel für zeigen. Dann gibt es derivative works, das heißt, ich nehme den Orginal-Quellcode, ich modifiziere ihn und ich setze ihn ein mit oder ohne bewußter Veränderung oder bewußter Außerachtlassung der bestehenden Verträge. Und dann gibt es etwas, was in Europa relativ schwer nachzuweisen ist, was aber in den USA eine ganz klare Rechtsprechung gibt, und das wird auch eine zukünftige Frage beantworten: Warum konzentrieren wir uns mit [unverständlich] finanziellen Situation mit unserer Thematik so stark auf die USA, nämlich der nonliteral transfer. Das heißt, es geht hier um Methoden, Strukturen und Sequenzen. Ich geb' Ihnen zwei Beispiele, eins aus der IT, der application launcher. Also für die Leute, die sich mit Betriebssystemen ein bißchen besser auskennen: Der application launcher ist das, was im Betriebssystem dafür sorgt, daß sie Ihre Tabellenkalkulation oder Ihr Präsentationsprogramm nach oben auf den Schirm bekommen, ganz plakativ gesagt.


Here are the missing parts which were already presented as computer translation:

Zufälligerweise ist es bei Unix und bei Linux 23 Schritte, die sich auch verdammt in ihrer Struktur ähneln, auch verdammt in ihrem Konzept ähneln. Jetzt kann man natürlich sagen, na gut, irgendwie muß ich ja eine Applikation von unten nach oben kriegen. Wenn Sie im Vergleich dazu NT oder andere Betriebssysteme, selbst OS/2, ankucken, ist nicht nur die Art und Weise, wie gelauncht wird, sondern auch die steps und die Anzahl der Schritte völlig unterschiedlich. Und das ist ein Beispiel für Methoden, Strukturen oder Sequenzen. Ein anderes Beispiel, etwas weiter weggeholt: Ein Hering schwimmt in der Nordsee, hat seinen Vater verloren und der ganze Schwarm schwimmt hinterher. Als das Fischerboot ihn gefangen hat, und versucht ihn wieder aus dem Netz des Fischerbootes rauszuholen. Jetzt nehmen wir mal den Hering, ersetzen ihn durch einen Clownfisch [?], und das Fischerboot mit einem Motorboot und dann sind Sie im Bereich der Methoden und Konzepte. Und das ist eine Krücke, die das amerikanische Urheberrecht immer noch nicht geschafft hat auszuräumen, die aber absolut legal ist, auf diese Strukturen und Sequenzen hinzuweisen. Und das wird im Streit mit der IBM einer der Hauptpunkte werden, weil man nämlich ein Unix-Lab - Labor -, Mitarbeiter, Entwickler, die vor drei Jahren noch Unix-Lab hießen, jetzt mit den Personen in Linux-Lab umbenannt hat. Die Personen sind alle bekannt, sind zum Teil jetzt im Rechtsstreit auch als Zeugen aufgeführt. Das ist das ... Das ist die Urheberrechtsverletzung im Bereich der Methoden, Strukturen und Konzepte. Jetzt kucken wir uns aber mal etwas an, was deutlich besser zu verstehen ist als Strukturen und Konzepte, und zwar nehmen wir den Code, der da in der General Public License als sogenannter malloc oder memory allocation code [unverständlich] hat. Und was Sie hier, was Sie jetzt sehen, ist eins zu eins aus der Version 2.4, nämlich memory allocation. Wenn Sie da jetzt runtergehen, dann sehen Sie hier oben "This file is subject to the terms and conditions of the General Public License"

Frager: Könnten Sie die Schrift etwas größer machen? [Gelächter]

Blepp: Die Schrift ist... Ich kann Ihnen den File nachher auch gerne zur Verfügung stellen. Das ist kein Problem. [unverständlich] Dieses Thema, das Sie hier in grün sehen, wenn Sie das auf der anderen Seite durch System V ersetzen, wenn Sie das ..., wenn Sie die Daten vergleichen, und das durch System V ersetzen, haben Sie absolut hier eine obfuscation. Das Orginal sagt nämlich genau aus, daß es System V Unix-Code ist, der über AT&T, Bell Labs, Novell und SCO [unverständlich] reingeflossen ist. Dann kommt ein bißchen schwarzer Code, da ist nichts gemacht worden, das sind einfach die Ansteuersequenzen. Hier sehen Sie auch noch schwarzen Code, das ist einfach um eine Sequenz unter Linux anzusteuern. Und jetzt wird's ein bißchen rot gleich. Alle Sequenzen, die Sie ab jetzt in Rot sehen, sind 1:1, copy, paste, Kopieren und Einfügen aus System V, also aus dem Unix-Code, 1:1, inklusive der Kommentare. Lediglich wenn Sie hier so einen [Tonknackser]kommentar sehen, ist das eine Syntaxzeile in Linux, die einfach die Elemente unter Linux wieder zusammenfaßt, damit es unter Linux dasselbe tut, was es unter Unix getan hat. Und dieses Beispiel sind in Anführungszeichen "nur" knapp zweihundert Zeilen Code. Von diesen zweihundert Zeilen sind jetzt knapp 55 betroffen, die 1:1 aus Unix in Linux reinkopiert worden sind. Wir haben von diesen Files, das ist jetzt ein relativ einfaches, aber relativ praktisches Beispiel, haben wir ungefähr 40 Files. Ich sage es mit anderen Worten: Der gesamte Kernel 2.4 - die Experten mögen mich da berichtigen - wird geschätzt, glaube, auf circa 5 Millionen Zeilen, irgendsowas in der Gegend, plus minus ein bißchen was. Wir gehen im Moment davon aus, daß, wenn man die verschiedenen Varianten reinnimmt, über 1,5 Millionen Zeilen von diesem Code direkt betroffen sind. Zum Teil durch Strukturen, zum Teil durch Sequenzen, aber zum Teil auch durch eins ... durch copying. So, bevor jetzt gleich die Diskussion dahin abdriftet, daß wir einzelne Codezeilen zerlegen, was ich glaube, was für heute nicht zielführend ist, würde ich gerne einfach drauf verweisen, daß in dem gesamten Zusammenhang zwischen IBM und SCO, die die Auslöser dieses Diskurses sind, und denen die meisten Informationen zur Verfügung stehen, ich doch der Community ganz einfach nur mal anraten möchte, zu unterstellen, daß weder auf der SCO-Seite noch auf der IBM-Seite überbezahlte Vollidioten am Werk sind, die es schaffen, sich seit anderthalb Jahren vor Gericht aufzuhalten, ohne daß da irgendwas ist. Es gab kürzlich eine Entscheidung, die in meinem Favoritenmagazin Heise so kommentiert wurde: "SCO hat wieder eine Teilniederlage vor Gericht erlitten, weil eine Fristverlängerung abgelehnt worden ist." Die Fristverlängerung wurde von vier Monaten auf zwei reduziert. Gut, kann man jetzt als Erfolg für die eine oder andere Seite sehen. Worauf ich hinaus möchte, ist was ganz anderes. Der Streit geht jetzt mittlerweile seit über einem Jahr in den USA. Das heißt, auch ein Richter, der, unterstellen wir mal, kein Experte ist, [Tonaussetzer], glaube ich unterstellen zu dürfen, daß er nach einem Jahr halbwegs verstanden hat, um was es geht in dem Fall. Könnte man unterstellen. Und glauben Sie ernsthaft, daß der ohne weiteres eine Fristverlängerung von zwei Monaten einräumen würde, wenn er der Meinung ist, daß das absoluter Schwachsinn ist, was die SCO dort abliefert? Wir sind der Meinung, er hätte uns schon lange aus dem Gerichtssaal rausgefeuert. Ich sage ja nicht, daß das, was Sie hier sehen, a) alles ist - ich werde den Teufel tun [unverständlich] - versuchen Sie's unter einer anderen Thematik [Tonaussetzer] [unverständlich]. Wir haben zur Zeit 23 Anwälte in [unverständlich] verschiedenen Kanzleien auf dem Fall. Nur in den USA. Der ganze Rechtsstreit kostet uns eine gute siebenstellige Dollarzahl pro Quartal, eine gute siebenstellige Dollarzahl. Ketzer behaupten, es sei auch der einzige Ausweg. Gut, mag sein, aber zumindest dann können wir noch ein bißchen. Und wir haben in den letzten dreieinhalb Monaten circa 1,8 Millionen Seiten gedrucktes Papier an IBM geliefert. Das geht so weit, daß im Januar diese Jahres die IBM-Anwälte verlangt haben, daß meine Mailbox auf dem PC, also meine Festplatte, die Mailbox, gedruckt wird, jedes einzelne Mail zu den Anwälten geht, klassifiziert wird und den IBM-Anwälten zur Verfügung gestellt wird. Das heißt, Sie können sich überhaupt keinen Begriff machen, wie gläsern das Unternehmen SCO für IBM geworden ist. So viel zu diesem [sic!] absolut völlig notorisch schwachsinnigen Argumentationskette, Microsoft würde uns finanzieren. Glauben Sie denn wirklich ernsthaft, daß bei dieser Anzahl von Informationen, die quer durch den Raum gehen, die IBM oder Novell noch keinen Profit daraus geschlagen hätten, wenn wir von Microsoft finanziert werden, speziell wenn man den Unterstellungen Folge leistet, daß auch die Finanzierung hintenrum, inoffiziell, erfolgt. Wie bescheuert muß man denn sein, wenn man sowieso schon in der Öffentlichkeit steht, ein 50 Millionen, oder es wurde teilweise sogar von 80 Millionen Dollar, die Microsoft an uns bezahlt hätte, wie ich das verstecken will bei einer Bilanzsumme von 75 Millionen? Also Gott lobe die Kreativität, aber den Buchhalter will ich gern einmal [unverständlich]. Das ist natürlich ein bißchen überzogen, was ich hier sage, durchaus legitim. Nur, es spiegelt an sich im Moment wider, mit welch verdächtigem Kommunikationsniveau hier kommuniziert wird. Wenn ich aus allerunterster Schublade mit völlig unzureichlichen [sic!] Informationen, und das ist das, was mich am meisten ärgert, zum Teil einfach auch noch schlecht vom Englischen ins Deutsche übersetzt. Und da sage ich dann, das ist irgendwo nicht ganz uninteressant.

Also, der Status zum IBM-case ist relativ einfach. Im April 2005 gibt's ein Datum. Das erste offizielle Datum, wo sich beide Parteien normalerweise vor einer Jury treffen. Wenn Sie fragen, was passiert bis dahin: es kann alles passieren. Es kann absolut alles passieren. Es gibt ... Es gibt keine Hinweise im Moment darauf, daß vorher eine Einigung zu erwarten ist. Unmöglich ist nix. Wir haben vorher ja noch Bilanzdatum der IBM. Ach so, was ich noch nicht erwähnt habe, wir hatten ja einen Vertrag mit der IBM. Zum Thema AIX/Unix. Diesen Vertrag haben wir fristgerecht zum 30.06 gekündigt, letzten Jahres. Die IBM verkauft weiter AIX, obwohl der Vertrag nicht mehr existiert. Das ist der Grund, warum, wenn Sie über die Beträge reden, über die wir hier diskutieren mit der IBM, war ursprünglich ein Betrag von 3 Milliarden Dollar im Spiel. Dieser Betrag ist auf einmal auf fünf Millionen, fünf Millarden Dollar angehoben worden. Das ist genau dieses Vertragsthema mit der AIX. Vielleicht noch zum Thema Beträge: Interessant ist noch zu bemerken, daß nur von außen Beträge genannt werden. Weil letztendlich kann ich mir sehr gut vorstellen, oder andersrum, ich weiß es, wird sich das Gericht letztendlich vorbehalten müssen, die Vertragsstrafe in irgendeiner Form zu beziffern. Aber Sie werden gemeinhin immer mal so über ne Zahl fünf Millarden Dollar stolpern. In dem Zusammenhang noch mal abschließend zum Thema IBM: Wir haben im Grunde genommen zwei Themen der Probleme. Wir haben auf der einen Seite Verträge, und wir haben auf der anderen Seite Copyright. Beide haben nicht unbedingt zwingend etwas miteinander zu tun. Wir haben ein Thema Coypright. Das ist eine ganz andere Klagefront als das, was bei der IBM existiert. Ich versuche es mal anders darzustellen. Ursprünglich waren zwei Parteien, die einen Vertrag haben, nämlich SCO und IBM. Und Sie werden es kaum glauben, diese beiden Parteien haben sogar miteinander geredet. Die haben sogar relativ lange, nämlich fast ein Jahr, miteinander geredet. Ich meine, jetzt mal, vergessen Sie mal, wer dahintersteht. Nehmen Sie mal den normalen Menschenverstand, ohne in der IT-Branche sonderlich gesettled zu sein. Sie wachen nicht einfach morgens auf und sagen: Wir verklagen jetzt mal die IBM. Die haben mehr Anwälte als wir Mitarbeiter allein in den USA. Also da müssen Sie schon so richtig mit dem Dampfhammer gepudert sein, unvorbereitet in so einen case reinzugehen. Ursprünglich war das überhaupt nicht unsere Intention. Wir hatten das Thema Linux noch nicht mal angefaßt. Wir haben noch nicht mal gewußt, daß da was drin ist, sondern die Leute haben gesehen, daß Kopien von ihrem Code über AIX in Linux reingewandert sind. Paar ganz wenige Zeilen. Wir sind auf die IBM zugegangen, oder Darl und ein paar andere, ich war bei den Gesprächen, bei den ersten war ich nicht dabei, sind auf die IBM zugegangen und haben gesagt: "Leute, hier ist ein Problem". Und da kam eine Reaktion, die keiner auch nur im Ansatz für möglich gehalten hätte, nämlich völlig "Puff". Völlige Explosion. Und daraufhin ist man zurückgefahren und hat gesagt: "Was ist das für ne Reaktion?" Normalerweise ist eine IBM immer auf [unverständlich] wir Geld, ihr Geld [?], wir kriegen bißchen mehr als ihr, und dann kann man mit der IBM immer sehr, sehr gut umgehen. Dann lassen wir schön die Probleme unterm Keller oder die lösen wir intern. Solange der IBM ... IBM Dollar [unverständlich] hinten dran steht, können Sie mit der IBM alles machen. Ist ganz normal, ein amerikanisches Unternehmen, was an der Börse notiert wird. Funktioniert mit jedem anderen auch. Jedem anderen. Sie müssen nur den hotspot wissen, den Sie treffen müssen. Und bei IBM ist das der große [?] Knopf. Wenn Sie jetzt das mal zugrundelegen, daß wir gesagt haben, was war das für eine Reaktion? Dann haben wir angefangen, in Labors mal nachzukucken. Und dann ging es überhaupt los, daß wir gefunden haben, was da scheinbar wichtig war. Dann haben wir in die Verträge gekuckt, und dann sind wir nochmal auf IBM. Was ich jetzt sage, das ganze Spielchen ging über sieben Monate. Bis zur LinuxWorld vor zwei Jahren, wo der Steve Mills, seines Zeichens Chef von knapp, ich weiß nicht, lassen Sie es 260 oder 250.000 Mann, also jedenfalls dem gehört die ganze Softwaregruppe der IBM, inklusive seiner 1,5 Milliarden Dollar Lizenzeinnahmen jedes Jahr. Als diese Firma auf die LinuxWorld gegangen ist und sich gegen SCO gestellt hat, blieb uns letztendlich nichts anderes übrig als zu sagen: Moment, wenn wir das Thema noch mal zuende denken [?] wollen, brauchen wir rechtliche Hilfe. So, und dann ist das passiert. Dann sind wir zu Gericht gegangen, die Kommunikation seitens, mit IBM, getrost gesagt, ist seitdem ein bißchen gestört und läuft mehr schriftlich als verbal. Und dann ist etwas passiert, das hat uns selber absolut die Füße weggezogen. IBM hat gar nicht angefangen zu kommunizieren, aber es ist ein Schwall über uns hergebrochen in der Community, die auf einmal die gesamte Wortführerschaft [unverständlich] IBM übernommen hat. Zu Themen vor allen Dingen, die sie im ersten Schritt mal überhaupt nicht betroffen haben. Nicht ungeschickt. Meiner Meinung nach, in zehn Jahren müssen die Marketingbücher umgeschrieben werden. Wenn dieser Fall durchkommt und IBM gewinnt, wird jedes Marketingbuch umgeschrieben. Wie sich ein Unternehmen dieser Größenordnung so klein machen kann, daß es eine Community so um sich rumscharen kann, um eine so große Wortführerschaft mit so wenig Investment, mit so wenig Investment. Da gibt's einzelne Messen bei der IBM, die teurer sind als das, was die im Moment in Linux reininvestieren. Ist unglaublich. Aber es gibt einen Schwamm, der es aufsaugt. Und diese Community hat die Kommunikation übernommen. Und seitdem hat sich unser PR-Budget in den USA etwas exponentiell erhöht, um einfach auch ne Reaktion darauf abliefern zu können. Und hier, mea culpa als erstes, das was SCO in den ganzen Zeiträumen in der Kommunikation in den USA in dem letzten Jahr gemacht hat, war mit Sicherheit nicht immer toll. Ich gehe sogar so weit, einige Dinge waren ein absoluter Griff ins Klo. Das ist einfach ungeschickt. Nur, hier muß man einfach verstehen, denn letztendlich, wenn sie so wollen, der Krieg wird in den USA entschieden. Das heißt, was im Moment die Europäer oder die Asiaten zu dem Thema denken, ich will nicht sagen ist zweitrangig, aber wenn's dann letztendlich darum geht, mal einen Kassensturz zu machen und zu kucken, was das für die eigenen Bücher und für die Bilanz heißen könnte, dann werden die Entscheidungen letztendlich in den USA getroffen. Und wir sind hier leider auf der europäischen Ebene, sowohl was das Rechtssystem als auch was das Verständnis angeht, zum Großteil die Leidtragenden, was das betrifft.

Dann haben wir noch eine zweite Baustelle aufgemacht mit Novell - Sie merken, Novell macht mir Spaß. Novell hat eine absolute Gabe. Seitdem sie mit ihrem NetWare-Business nicht mehr wissen, wie sie es geregelt kriegen wollen und ohne Not eine End-of-Life-Ankündigung einer kompletten Betriebssystemserie machen, aber das muß mir jemand erklären, der es versteht, sind die hergegangen - wir hatten ja mit denen schon mal Streß vor ungefähr einem Jahr zum Thema Copyright, weil wir gesagt haben, neenee, ihr habt uns nicht alles verkauft. Wie, Ihr habt uns nicht alles verkauft? Neenee, Teile des Copyrights haben wir behalten, als ihr uns die zweihundert Millionen Dollar für Unix bezahlt habt. Da war das erste: ja Moment mal. Wieso lizensiert ihr die Software denn momentan noch von uns und zahlt uns jeden Monat Geld dafür, wenn ihr sie im ersten Schritt nicht verkauft habt? Das erklärt uns doch mal bitte! Ja, das ist ein anderer Vertragspunkt, wir haben noch Rechte an Unix. Daraufhin haben wir in den Verträgen gewühlt, haben Appendix 2 gefunden, haben den Appendix 2 der Novell zugeschickt. Daraufhin kam eine Woche später ein press release von Novell raus. Das haben sie interessanterweise seit November nicht mehr auf der Website. Für die Leute, die es nicht wissen: Im November hat IBM die 50 Millionen Dollar für den SuSE-Kauf an Novell gezahlt. In diesem Press release steht drin, es scheint wohl so zu sein, daß SCO doch die Rechte an Unix gekauft hat. Gut, waren wir mit dieser Flanke durch. Im November, wie gesagt, kauft Novell SuSE, IBM finanziert's zum Teil mit 50 Millionen Dollar Cash. Auf einmal geht jemand von Novell hin zum amerikanischen Registergericht und läßt sich Unix System V und Teile des Codes registrieren. Jetzt muß man wissen, wie das amerikanische Rechtssystem funktioniert. Sie können dort hingehen, und ich kann morgen, wenn ich einen völlig idiotischen Menschen vor mir habe auf so einem Registergericht, der bestätigt mir, daß mir das Trademark Coca Cola gehört. Ohne Probleme. Er sagt ja nicht, daß ich das Recht habe. Er bestätigt mir nur, daß ich vor ihm war, Coca Cola auf ein Blatt Papier geschrieben habe, ihm das Blatt Papier gegeben habe, habe ihm gesagt, hier, mach mir mal einen Stempel drauf und gibt mir das Papier zurück. Und genau das hat Novell gemacht. Sie sind hingegangen, haben gesagt, Unix System V Source Code haben wir Rechte dran, bitte bestätigen. Auf einmal haben sie aber jetzt das Problem, jetzt beginnt die Bürokratie endgültig zu wiehern, sie haben einen Rechtszustand geschaffen. Und diesen Rechtszustand kriegen Sie nur dann weg, wenn Sie vor Gericht laufen. Also blieb uns, wir haben an diese Baustelle ja überhaupt nicht mehr gedacht mit Novell. Klar, wenn man sich mit IBM einläßt, kann man so viele Fronten mehr nicht aufmachen, wenn man nicht muß [?]. Würde ich auch nicht machen. Jedenfalls haben wir Novell gesagt, Thema ist durch. Auf einmal gehen die Knallköpfe her, Tschuldigung für den Ausdruck, und lassen sich was registrieren. Das einzige, was sie tun damit, ist diesen ganzen case um neun Monate in der Kommunikation richtig zurückzuwerfen. Das ist jetzt wieder meine persönliche Meinung. Ich gestehe jedem eine andere Meinung zu. Aber die Tatsache hat zu unheimlich viel Aufruhr geführt, weil damit nämlich der Grundthema [sic!], und jetzt komme ich auf die Unix-Community, Entschuldigung, Linux-Community und Open Source. Vergessen wir mal das ganze Thema Code kopieren rauf, runter, oben, unten. Das ist überhaupt nicht mehr relevant. Das ist nicht mal mehr relevant, das ist völlig egal. Wenn SCO nicht Recht bekommt, daß ihnen Unix System V mal im ersten Schritt gehört, ist alles, was danach kommt, [unverständlich]. Das spielt keine Rolle mehr. Darum ist es mir zum Teil, sage ich, ich bin's so leid über diesen blöden Code zu diskutieren. Weil wir uns hier in gewisser Weise auf, ja hier kann ich es sagen, Ihr versteht mich, auf einer Metaebene bewegen. Während die meisten anderen diskutieren unten in der Schublade und versuchen irgendwelche Codezeilen auseinanderzudröseln. Es gibt den Kernel-Entwickler von Torvalds, der sagt, es ist Blödsinn passiert, Andrew Morton.

[...]

Frage: Ich habe noch eine Frage. Warum hat sich SCO die Copyrights für Unix nicht einfach registrieren lassen? Soweit ich weiß, war das, waren die immer noch bei AT&T oder so registriert, als Novell die sich hat registrieren lassen. Das habe ich nie verstanden, warum SCO, die ja wußten, daß es ihnen gehört, sich das nicht einfach registrieren lassen.

Blepp: Weil wir, nachdem ... Ich sag mal so, Tür zu, Presse raus, wir sind unter uns. Auch die machen Fehler. Ganz nüchtern. und die haben einen ganzen Sack voll Fehler gemacht in den letzten 15 Monaten, und ich würde behaupten, wenn man heute noch mal die Uhr zurückdrehen könnte und man würde sich auf dieses Thema mit der IBM höchstwahrscheinlich ein bißchen anders vorbereiten und würde hintendran ein paar Hintertüren einfach versuchen besser abzudecken. Aber als wir im Sommer 2003, Entschuldigung, im September 2002 das Statement von Novell gekriegt haben, auf Grund unseres Kaufvertrages, das letzt... letztendlich bindende Dokument zum Thema Unix-Übertrag, war uns ... haben wir überhaupt an kein anderes Thema gedacht. Das war, es war klar. Es wurde ja auch selbst im Presse-Release von Novell angedeutet, also waren die ganzen Vorinhaber durch die Verträge, die uns bekannt waren, völlig irrelevant geworden. Ich muß Ihnen wirklich sagen, völlig irrelevant.

[...]

Das Thema SCO/IBM wird so oder so in einem Zeitraum zwei Jahre, hoffentlich schneller, hoffentlich schneller, vielleicht auch drei Jahre wird das erledigt sein, in welcher Form auch immer. Wenn wir Recht kriegen, dann muß irgendjemand seine Schatzschatulle aufmachen, wenn wir nicht Recht kriegen, dann gehen ein paar Lichter aus, auf der einen Seite. Und eine ganze Branche fängt an ernsthaft nachzudenken.

[...]

Ich komme jetzt noch mal ganz kurz auf das Beispiel SCO zurück. Wenn wir hergehen und sagen, Software ist frei, haben einige Leute ein Problem. Microsoft das geringere, weil die haben nach jüngsten Schätzungen 56 Milliarden Dollar Cash auf der Bank. Damit könne Sie auch mal gar nichts verkaufen, und es reicht trotzdem für ein paar Quartale. Anderen wird eher die Luft ausgehen. Unter anderem auch ein paar Leuten, die im Moment eine relativ wichtige Rolle spielen. Nur, wenn dem so ist, daß wir uns im Bereich Software auf eine andere Weltanschauung und noch dazu auf eine bestätigte Rechtsauffassung einstellen müssen, OK, dann müssen wir es nur wissen. Bis zu dem Zeitpunkt gehen viele Leute davon aus, daß die Verträge, die sie mit anderen Leuten schließen, eingehalten werden. Und jetzt nochmal: Vergessen Sie die zwanzig, fünfzig, hundert Zeilen Code, die dort in Linux reingeflossen sind und die vielleicht der SCO gehören. Der Punkt ist, es gibt einen Vertrag zwischen SCO und der IBM. IBM hat gesagt, ist mir egal, ich gebe das in Linux rein, bewußt, und geht jetzt her und sagt, Software ist nicht mehr mein Geschäft, ist sowieso alles blöd, weil ich kann's nicht richtig. Ich mache jetzt Hardware und ich mache Services. Und deshalb haben wir sie wegen unlauteren Wettbewerb verklagt, weil das einfach nur eine Wettbewerbsverzerrung ist und nichts anderes. IBM, brauchen Sie bloß das Buch von, na, wie heißt er, Gerstner, nachlesen, der vor sieben Jahren gesagt hat, ich baue den Laden zu einem Servicebetrieb um, logisch, mit Hardware können Sie ja auch kein Geld mehr verdienen. Und da schließt sich wieder der Kreis. Wer hat Interesse daran, daß es Linux gut geht? Dell, HP, Fujitsu-Siemens und IBM. Das sind die Top-Leader, die da ganz vorne in der Nahrungskette stehen. Alle machen zufällig Server. Alle machen zufällig Server auf Intel-Plattformen, und alle haben zufällig das gleiche Problem: Wie kriege ich meine Produktionskosten nach unten.

[...]

COMPUTER TRANSLATION: Blepp: Which I here, which I now legend, or which I from now on legend, and that is partly also in English is a mirror image its that occurs at present in the USA. That is that, the facts, as they are also seen to the courts, the lawyers at present after American right understanding in the USA and innerhlab the enterprise.

Completely briefly three lines about history of Unix. I Mach ' ne long history briefly, because it does not concern now here to divide codes into individual parts and there come I also afterwards drauf, which [? ] the point is. Irgenwann 69 and partially also before it said AT&T in the USA times, makes operating system, well, we, is called Unix, even still to forerunners of it, and we will now begin to drive out. AT&T was and also never planned as IT Infrastrukturdienstleister. Thus AT&T saw always under completely different criteria original. Over few detours and a few Zwischenmerger was sold the topic 1993 at Novell, for scarcely under a Millarde dollar and then two years later for under 200 billion a dollar (again the proof, Novell aquiriert thus always very lucky, but that already for years), by SCO aquiriert. And now we have again the SCO/Caldera topic. Now it belongs the SCO Group, and I am gladly for detail discussions about SCO/Caldera for order, have also still another little material thereby, thus we can the little contracts down-go, wenn's fun make.

Thus, we subordinate please at the current point in time times for two minutes that the SCO Group Unix bought 1994. I take also gladly with you the Novell contract apart. That makes for me at most fun, because that is more simply than the AT&T contracts. SCO has thereupon to the majority the contracts taken over and maintain. To sell indeed, a Unix in derivative form. Derivative form is called, you takes a bit code, you makes something, you can also your own names draufschreiben and off into the market, sell. That is called these derivatives sees you today under IBM AIX, Fujitsu Irix, Sun, HP, and we have of it altogether in our cabinets 6000 licenses. Yes?

Intermediate questioner: I would have only times an intermediate question. Thus my understanding was that SCO did not buy Unix, but SCO bought, thus Unix system V

Blepp: Unix system V,

Questioner: and BSD is nevertheless no descendant of Unix system V, but of system IV.

Blepp: Yes, is correct.

Questioner: and because you represent it in such a way as if...

Blepp: is correct, is correct

Questioner: and because you represent it in such a way, as if SCO as it were draus developed.

Blepp: There we can deal gladly also here with it. There is one legal proceedings from the year 1997, that was follow-ridden from history a Novell against BSD, against the Berkeley University. Because... perhaps for the people... BSD is a code form of the Berkley University, the majority from self-advertisement was made around it to then drive out, i.e. BS... which the Berkeley University thereby to achieve wanted, it wanted authority outward to represent. They know the American university system: the more they drums, the more student find it, the to more fees wars you, the more fees can you require, thus completely normally economic principle. There is however a Unterversion of BSD, on which is based, and therefore must we it even specify... from the law case with Novell gives it a complaint and gives it an agreement to the topic system V and present behavior of BSD in the external effect to the code. I can even designate you the code strands, if you want it afterwards I are even in a forced manner, if I want to make an objective representation to mention BSD. I legend in addition, directly that we have no topic with most BSD forms at all and also that is at all no part of the right controversy. Times very much... as we wanted to have submitted only at that time the first code lines, [ tone misfires ] said: Super, is nevertheless everything in BSD, was nevertheless everything already clearly beforehand there. We have then thereupon the code lines again taken, accurately selects. BSD has unfortunately only one, it again to one obfuscated code took, thus it has copyrights, by eliminating the copyright, their own copyright made infringement somewhere made. Explicitly against a court decision from the year 1990. We do not strike frauf rum, weil's are not important in our connection. Only this complete releasing, BSD is under the kaeseglocke to be careful there please I. It gives also in the BSD code a few topics, which are quite exciting. Generally we should hold however, we have with BSD at all no problem. I am with you united, if you want so, please, BSD by the majority on system IV code, while we rumlaufen on the system V code. That is also the base, where it continues now directly. I come in addition, explicitly still times drauf and legend that it is system V. Back, we have altogether 6000 licenses world-wide and if one is occupied completely briefly now times about licenses, we have three types of licenses: Once a license, I gives you a piece of software, you can it use and well is. No more and not fewer. The second license is, I gives you a piece of Softawre, you may it use and I gives to you also still another source code, because you control an atomic power plant with the software. And if there is not us or somebody other no more, then you must be already legally obligated alone, all source codes in the filing cabinet are situated to have, because it could be that sometime to this source code near must. That one calls then use to write [? ]. then gives it the third possibility, that is the license... It... a use license. They buy the license, a use license, pay the royalty to the salesman. They wars also the source code and you may build and you out be allowed to do also new products with this source code these products under own name to sell and marked. That is the third possibility of the license. And this license is for the example IBM a licensee of this license, BMW, HP, Sun, Daimler Chrysler. Those have such contracts with SCO. From the AT&T follow-up. If we assume thus for one moment that Unix system V code belongs to us, then we subordinate in the connection also that the copyrights from the present Treaties belong to us that all belongs claims, thus all requirement for false appearances from the present Treaties, and that we also the derivatives, therefore speak the decay products, for reason of the contracts accordingly check, because that was determined contractually also in such a way. I show... I would not like to submit thirty, twenty pages contract here now to you, I would like you only times to three points to refer. On the one middle paragraph: "provided that any look modification OF up A of derivatives work that contains any part OF the software product, is treated more hereunder the same as the software product."

Thus: From contract English raus, now still times: They can make with the product, what you can reroute to want, you it, you can drauf develop again, you can it also sell, you can it also marked out, as long as you recognize that the decay product is analysed as part of the original license. That is called, I retains themselves or I reserves itself that her, if you resell this decay product that I agree. Or, if you want to resell it that you ask me please beforehand. The interesting point is that with IBM until recently also condemned well functioned. If those resold your AIX licenses at somebody else, and the other one said: People, I wants the source code to see, then a fax of IBM came, both pages signed, jawoll to source code goes at BMW. Thanks finished, out, continue. Up to a certain point that can be done. A second point, which is not completely uninteresant: Last line: If to NOT-HUNG sell into this agreement grants the right, lease or otherwise transfer or dispose the software product into whole or in part. Thus on well German: Everything that agreement in this is and which may do all range of the software neither sold, rented or otherwise are transferred, as program product in sections or as a whole. And here we are now again relatively close at the Linux topic to. Now we come still times briefly about IBM. IBM referred a completely clear position already in the year 2000 in addition by for the year say 2000: We will have and we and we will become also in the future open SOURCE going by to support, or Linux going by support the fact that we sections from AIX as a whole or in sections makes available. Which... That Robert Le Blanc does not want to have seen the software federation, I do not believe it already [? ]. 2000 was the topic also yet completely like that tingling. Today is it however much tingling. Thus, now we come to someone, that are very many more important. SGI, silicone Graphics is or others reliably a term, it is thus no smaller in the topic, even if those are not for the moment any longer completely so well, financial, has thus in a statement in October 1 [ sic! ] simply and simply admitted that they angekuckt their code sequences and to have then seen that it three code fragments, approximately two hundred lines as part of the code unintentionally, in addition, illegitimately at Linux to have passed on. I these of [? ] took, because I will show equal a bit of the code, and that is definitely system V code. And also not more... it is always said, to show ME, the topic goes of the Community always was: Shows us the code, we it nevertheless either will exchange or show us the code, thereby we the origins [ inaudibly ]. People, does not go any longer around it. It concerns simply and simply not more. The problem, which we have IBM, does not go around the origin of the code, but it concerns that we have a software contract with IBM. And this software contract, we hold for broken. Which made the Community now draus, is completely different topic is, that is complete Nebenbaustellen, which high-cook there. One may not forget that in the whole connection. Perhaps still times in the connection and then I show I equal you the code, should we the history of Linux completely briefly look at. In the year 1999 Linus Torvalds had ' ne super idea. It structured Linux. Only, everyone will quite give me that that was 1999 in the broadest sense a very technical software. I find but say the word hobbyist not completely so mad, we times a very technical software. Normal humans could kommunizeren thereby relatively with difficulty, if them not very much, very good and high technical understanding to have. I maintain that now simply times. Also there two, two processors and little availability was. Which from it with 2.6 in only four years became, with the best will, is simple with normal development and simply to make, is not to be made with normal development not. There are also sufficient people, which quite admit that the code comes somewhere differently. Now geht's stop somewhere also times around the legal standard [ inaudibly ]


The fact that assistance came from the outside is not denied by most people in the Community at least, zumindet not by those, which are rather far above in the Hierrachie, no more. That is like that. Geht's around it, now only morally compared with legal, it is good, is false it, it was honest. Let us however times about "CoPy" come. Which one can do there in such a way. One differentiates, and that is not now my topic, and that is not honestly said also, my problem, but it is the American juridical system, in Germany looks that partially a little differently. One differentiates between four type and ways, how I can make errors with copyright. The problem is appropriate in the copyright structure already that one took the sprag to its that one judged sometime from books times good. There was never an explicit copyright, which was written for IT or digital media. Left above that is literal copying. Copying CUT and paste is called literal, therefore speak I take a piece code, I copy it 1:1 inside. Not more and not fewer. Down more drunter is situated obfuscation. Obfuscation is already a little more exciting, I takes code, I copies it and I cuts through above the copyright sequence and replaces it by another copyright sequence. There I will show now you equal an example of. Then there are derivatives works, i.e., I take the Orginal source code, I modify him and I set him with or without to conscious modification or conscious ignoring of the existing contracts. And then it gives somewhat, what is to be proven in Europe relatively with difficulty, what gives ne completely clear iurisdiction however in the USA ', and which will answer also a future question, why we concentrate us with [ inaudibly ] financial situation with our topic so strongly on the USA, i.e. nonliteral the transfer. That is called it goes here around methods, structures and sequences. I geb ' you two examples, one from the IT, application more launcher. Thus for the people, which with operating systems a little is been versed better: Applcation what provides in the operating system for it that they get your spread-sheet analysis or your presentation program upward on the screen, is more launcher, completely plakativ said.

Coincidentally it is with Unix and with Linux 23 steps, which resemble each other also condemned in their structure, also in its concept resembles condemned. Now one can say naturally, well well, somehow must I an application from down upward to wars. If you ankucken in the comparison to it NT or other operating systems, even OS/2, are completely different not only the manner, how is gelauncht, but also the steps and the number of steps. And that is an example of methods, structures or sequences. Another example, somewhat further away-gotten: A herring swims in the North Sea, its father lost and the whole swarm swims afterwards. When the fischerboot has it imprisoned, and tries it again from the network of the fischerbootes rauszuholen. Now we take times the herring, replace it by a clown fish [? ], and the fischerboot with a motorboat and then are you in the area of the methods and concepts. And that is a sprag, those American copyright always still did not create to clear, which is absolutely legal however, to refer to these structures and sequences. And that will become in the controversy with IBM one of the main points, because one renamed a Unix lab - laboratory -, coworker, developers, that were called Unix lab before three years still, now with the persons in Linux lab. The persons are well-known all, are now in the law case also specified as witnesses to the section. That is... That is the copyright infringement in the area of the methods, structures and concepts. Now we kucken however times somewhat on, which is to be understood clearly better than structures and concepts, and take ourselves we the code, which has MEMORY there in the general Public License as so-called malloc or allocation code [ incomprehensibly ]. And which here you, which you see now, is one to one from the version 2.4, i.e. MEMORY allocation. If you down-go there now, then you see here above "This file is subject to the of term and conditions OF the general Public License"

Questioner: Could you make the writing somewhat larger? [ laughters ]

Blepp: The writing is... I can put the file afterwards to you also gladly at the disposal. That is not a problem [ incomprehensibly ] this topic, which in green you see here, if you replace on the other page by system the V, if you..., if you compare the data, and which replace by system V, have you absolutely here one obfuscation. The Orginal states exactly that it is system V Unix code, which clean-flowed over AT&T, Bell lab, Novell and SCO [ incomprehensibly ]. Then a little black code does not come, there anything was made, that is simply the heading for sequences. Here you see to also still black code, that are simply around a sequence under Linux to be headed for. And now wird's a little red directly. All sequences, which see you off now in red, are thus inclusive from the Unix code, 1:1, of 1:1, CoPy, paste, copying and inserting from system V, the comments. Only if it here so one [ Tonknackser]kommentar see, are a syntax line in Linux, which summarizes simply the items under Linux again, so that it does the same under Linux, what did it under Unix. And this example are in quotes "only" scarcely two hundred lines code. By these two hundred lines now scarcely 55 is concerned, which were clean-copied 1:1 from Unix in Linux. We have that from these files, are now a relatively simple, but relatively practical example, we have approximately 40 files. I sag's in other words: The entire Kernel 2,4 - the experts may correct me there - becomes estimated, believes, on about 5 million lines, irgendsowas in the area, plus minus little which. We assume for the moment, if one clean-takes the different versions over 1.5 million lines by this code it is directly affected. Partially by structures, partially by sequences, but partially also by one... through copying. So, before now equal the discussion drifts there that we divide individual code lines, which I believe, what for today are not target-prominent I would refer gladly simply drauf that in the entire connection between IBM and SCO, that are the trips of this discourse, and which for the order, I would like to recommend most information nevertheless the Community completely simply only times to assume the fact that neither on the SCO page nor on the IBM page over-paid complete idiot at the factory is, who creates it, for one and a half years before court to be, without that something is there. There was recently a decision, which was commentated in such a way in my favorite magazine Heise: "SCO suffered again a section defeat before court, because a Fristverlaenerung was rejected." The time extension was reduced from four months to two. Well, one can see other page now as success for or. On which I would like outside, is which completely different one. The controversy goes now meanwhile for over one year in the USA. That is, also a judge, who, we subordinate times, no expert are, [ tone misfires ], I believe to subordinate to be allowed that he understood halfway after one year, around which it go in the case. One could subordinate. And you believe seriously that that would grant easily a time extension of two months, if he the opinion is that that is absolute imbecility, which delivers the SCO there. We are the opinion, he us already for a long time from the court room would have rausgefeuert. I legend not that what you see here A) everything is - I will do the devil [ incomprehensibly ] - to try Sie's under another topic [ tone misfire ] [ incomprehensibly ] we to have at present 23 lawyers in [ incomprehensibly ] different kanzleien in the case. Only in the USA. The whole law case costs us a good seven-place dollar number per quarter, ne good seven-place dollar number. Ketzer state, it is also the only way out. Well, may be, but at least then we still another little can. And we supplied 1.8 million pages to last three and a half with to months about the printed paper at IBM. That can be done so far that in January these yearly required the IBM lawyers that my mailbox on the PC, therefore my fixed disk, which are printed mailbox, go each individual Mail to the lawyers, are classified and to the IBM lawyers are made available. That is, you can make yourselves at all no term, how glaesern the enterprise became SCO for IBM. So much to this [ sic! ] absolutely completely notoriously weak-intimate argumentation chain, Microsoft us would finance. If you believe really seriously that at this number of information, which goes crosswise through the space, which would have struck IBM or Novell still no profit from it, if we are financed by Microsoft, particularly if one responds the fact that also the financing to the assumptions hintenrum, unofficially takes place. As crazy one must be, if one anyway already is in the public, 50 million, or it became partly even of 80 million dollar, which would have paid Microsoft at us, as I to hide wants with a balance sheet total of 75 million. Thus God praises creativity, but I want the accountant gladly once [ incomprehensibly ]. That is naturally a little covered, which I here legend, quite legitimately. Only, one reflects actually for the moment, with what verdaechtigungem communication level communicates here. If I from all-lowest drawer with completely unzureichlichen [ sic! ] Is partially simply also still badly of the English into German translated information, and that what annoys me at most. And there legend I then, that is not completely uninteresting somewhere.

Thus, the status to IBM case is relatively simple. In April 2005 gibt's a date. The first official date, where both parties normally meet before a jury. If you ask, what occurs up to then: it can occur everything. It can occur absolutely everything. It gives... There are no notes for the moment on the fact that beforehand an agreement is to be expected. Is impossible nix. We have beforehand still balance date of IBM. Oh so, which I had not mentioned yet, we had a contract with IBM. About AIX/Unix. The present Treaty we within the prescribed period quit to 30.06, last yearly. Far AIX sells IBM, although the contract does not exist any longer. That is the reason, why, if you talk about the amounts, which we discuss here with IBM, were originally an amount of 3 billion dollar in the play. This amount was raised at one time on five million, five Millarden dollar. That is exactly the present contract Treaty with the AIX. Perhaps still to the topic of amounts: Interesting it is to be still noticed that amounts are called only from the outside. Because finally I can introduce myself very well, or andersrum one, I white it, the court to finally reserve to have to number the contractual penalty in any form. But you become generally always times in such a way over ne number five Millarden dollar stolpern. In the connection still times finally about IBM: We have strictly speaking two topics of the problems. We have page on the contracts, and we have copyright on the other page. Both do not have to do necessarily mandatory somewhat together. We have a topic Coypright. That is ne completely different complaint front than what exists at IBM. To represent I versuch's times differently. Originally two parties, which have a contract, were i.e. SCO and IBM. And you werden's hardly believe, these two parties talked even together. Those talked even relatively for a long time, i.e. almost one year, together. I mean, now times, forget you times, who is. Take times the normal human understanding, without being particular in the IT industry gesettled. They wake up not simply in the morning and say: We sue now times IBM. Those have more lawyers than we coworkers alone in the USA. Thus there you must be already so correctly with the steam hammer gepudert to clean-happen unprepared into so a case. That was not at all original our intention. We had not times touched the topic Linux yet. We did not know yet times that there which in it it is but

die people saw that copies clean-moved from their code over AIX in

Linux. Few completely few lines. We went toward IBM, or Darl and few a different one, I was with the discussions, with first did not participate I not, toward IBM went and said: "people, here is a problem". And there a reaction, which would not have considered possible also only in the beginning, came i.e. completely "Puff". Complete explosion. And thereupon one went back and said: "which is for ne reaction?" Normalerweise is always ne IBM on [ incomprehensibly ] we cash, their cash [? ], we wars little more than it, and then one can deal with IBM always much, very good. Then we let solve beautifully the problems unterm cellar or those we internally. So long IBM... IBM dollar [ incomprehensibly ] in the back to is, can make you with IBM of everything. , an American enterprise, which is noted at the stock exchange, is completely normal. Functioned with every different one also. Every different one. They must only know hotspot, which you must meet. And at IBM that is the large [? ] button. If you take that as a basis now times the fact that we said what was for ne reaction? Then we began, in laboratories times nachzukucken. And then was at all loosely that we found, what was there apparently important. Then we gekuckt into the contracts, and then we are again on IBM. Which now I went legend, the whole mirror-image moose over seven months. Up to the LinuxWorld before two years, where the Steve Mills, his character boss of scarce, I white not, leaves Sie's 260 or 250,000 men, the whole group of software of IBM, including its 1.5 billion dollar benefits of licensing each year, belongs when this company went on the LinuxWorld and against SCO placed itself, remained to us thus anyhow finally nothing different one, than saying: Moment, if we think the topic still times to the end [? ] want, we need legal assistance. So, and then occurred. Then we went to court, communication on the part of, with IBM, confidently said, are since then a little disturbed and run more in writing than verbal. And then something occurred, that us away absolutely the feet pulled. IBM does not have to communicate at all begun, but it is broken a gush over us in the Community, which took over the entire word leader shank [ incomprehensibly ] at one time IBM. To topics first of all, which did not concern it in the first step times at all. Not awkwardly. My opinion after, in ten years the marketing books must be rewritten. If this case comes through and wins IBM, each marketing book is rewritten. As an enterprise of this order of magnitude can make itself so small that it can rumscharen a Community in such a way around itself, around so large word leader shank with so few Investment, with so few Investment. Since gibt's individual fairs at IBM, that is more expensive than what clean-invest for the moment in Linux. Is unbelievable. But there is a sponge, which absorbs it. And this Community took over communication. And since then our PR budget in the USA increased somewhat exponentially, in order to be able to deliver simply also ne reaction to it. And here, mea culpa first, which made which SCO in the whole periods in communication in the USA in the last year, was with security not always madly. I go even so far, some things was an absolute grasp in the Klo. That is simply awkward. , only here one must understand simply, because, if they want so, the war is finally decided in the USA. That is, which for the moment the Europeans or the Asians think to the topic, I do not want to say am secondary, but wenn's then finally around it goes making times a checkout fall and kucken, what for the own books and for the balance could be called, then the decisions in the USA are finally met. And we are here unfortunately on the European level both which the juridical system and which concerns the understanding, to the majority the wrong-basic, which concerns.


Then we have still another second building site opened with Novell - to notice, Novell makes you for me fun. Novell has an absolute gift. Since then they with their NetWare-Business more do not know, how want to make sie's regulated and without NOT an end OF Life announcement of a complete operating system series for wars, but that must explain to me someone, which understands it, is worked - we had with those already times stress approximately one year ago about copyright, because we said, neenee, it have us not everything verkauft[das result in at all no sense; C.S. ]. How, you not everything to us sold? We kept Neenee, sections of the copyright, when us the two hundred million dollar for Unix paid it. There was first: moment once. Why do you still at the moment licence the software from us and do pay us each month cash for if her in the first step did not sell it?

Explains us nevertheless times please! Yes, that is another disposition of the contract, we has still rights at Unix. Thereupon we rooted in the contracts, appendix 2 found, the appendix 2 the Novell dispatched, thereupon one week came later presses the releases of Novell raus. They do not have that interestingly enough since November any more on the Website. For the people, which do not know it: In November IBM paid the 50 million dollar for the SuSE purchase at Novell. In this press the releases is in it, it seems probably like that to be that SCO nevertheless bought the rights at Unix. Well, we were with this flank through. In November, as said, Novell SuSE, IBM buys finanziert's partially with 50 million dollar cash. Someone goes at one time from Novell to the American registry office and can to Unix system V and sections of the code be registered. Now one must know, how the American juridical system functions. They can go there, and I can tomorrow, if I have completely idiotischen humans before me on so a registry office, acknowledge me that trademark belongs to me the Coca Cola. Without problems. He does not say that I have the right. It acknowledges only that I was before it, Coca Cola on a page paper wrote, it the page paper gave, to it said, here, Mach me times a stamp drauf and returns to me the paper. And exactly that made Novell. They are gone, said, Unix system V SOURCE code have we rights to, please to acknowledge. They have the problem, now begin the bureaucracy however now at one time finally too wiehern, them a legal status created. And this legal status wars it away only if you run before court. Thus remained for us, we have of this building site no more meant with Novell. Clearly, if one lets oneself in with IBM, one cannot open so many fronts more, if one does not have [? ]. I would also not make. Anyhow we said Novell, to topic are through.


At one time the bang headings work, Tschuldigung for the printout, and can which be registered. The only one, which they do to back-throw are this whole case around nine months in communication correctly. That is now again my personal opinion. I confess another opinion to everyone too. But the fact led to terribly much riot, because with it that basic topic [ sic! ], and now I come on the Unix Community, apology, Linux Community and open SOURCE. We forget times the whole topic code copy, down, above, up down. That is not relevant any longer. That is not times more relevant, that is completely all the same. If SCO does not get right that Unix system V belongs to them times in the first step, everything that comes to it, is [ incomprehensibly ]. That plays no more role. Therefore it is me partially, legend I, to discuss I bin's wrong in such a way this bloeden code. Because we in certain way up, can I it say, it here here understands itself me, on a Metaebene to move. While most different discuss down in the drawer and try any code lines auseinanderzudroeseln. There is the Kernel developer of Torvalds, which says, it Bloedsinn occurred, Andrew Morton.

[... ]
Question: I have still another question. Why couldn't SCO the

copyrights for Unix be registered simply? As far as I know, that was, was still with AT&T or in such a way registers, when Novell could be registered. I never understood that, why SCO, which did not know that it belongs to them, that simply be registered can.

Blepp: Because we, after... I assure times in such a way, door, press

raus, we are among us. Also those make errors. Completely soberly and those have a whole bag fully errors made in the last 15 months, and I would state, if one could turn back today still times the clock and one would prepare for this topic with IBM most likely a little differently and would try in the back to a few back doors simply better to take off. But when we gekriegt in the summer 2003, apology, in September 2002 the statement of Novell, due to our sales contract, that lastly... finally binding document about Unix transfer, was us... we at all of no other topic thought. That was, it was clear. It was suggested also even in press release by Novell, therefore the whole previous owners had become completely irrelevant by the contracts, which admits us were. I must say to you really, completely irrelevant.

The topic SCO/IBM will will be completed like that or like that in one period two years, hopefully faster, hopefully faster, perhaps also three years, in whatever form always. If we for right wars, then must somebody its treasure casket open, if we do not go out right wars, then a few lights, on the page. And a whole industry catches on seriously to think.

[... ]
I return now still times completely briefly to the example SCO.

If we work and say, software is free, has some people a problem. Microsoft the smaller, because those have according to recent estimations 56 billion dollar cash in the bank. Damit you cannot sell also times to nothing at all, and goes nevertheless for a few quarters. Others rather air will go out. Among other things also a few people, which play for the moment a relatively important role. Only, if like that is that we must still adjust in the area software to another world view and in addition to an acknowledged legal concept, OK ONE, then we must only know it. Up to the point in time many people assume the contracts, which close them with other people are kept. And now again: Forget the twenty, fifty, one hundred lines code, which clean-flowed there into Linux and which perhaps the SCO belongs. The point is, it gives a contract between SCO and IBM. IBM said, is, I gives in Linux purely, consciously, and works now and says, software no matter to me is not no more my business, is anyway everything bloed, because I kann's not correctly. I make now hardware and I make services. And therefore we sued it because of mean competition, because that is simply only a competitive distortion and nothing different one. IBM, need you the book of, well, as are called bare it, Gerstner, reread, which before seven years said, I change the loading to a service operation, logically, with hardware can you also no more cash earn. And there again the set closes. Who has interest to the fact that Linux well are? Dell, HP, Fujitsu Siemens and IBM. Those are the Top Leader, which there completely in front in the food chain. All make coincidentally servers. All make coincidentally servers on Intel platforms, and all have coincidentally the same problem, as wars I mean production costs downward.

Excerpt from the Q&A section:

Frage: Ja, ich hätte Fragen aus zwei Bereichen. Der erste Bereich ist natürlich der juristische. Ich sehe durchaus mit Verwunderung, vielleicht auch mit Beileid, daß das amerikanische Rechtssystem an einigen Stellen Unklarheiten darüber läßt, was ist tatsächlich schützenswert, wo werden irgendwelche Übertretungen begangen. Wenn ich Sie richtig verstehe, stellt diese Angelegenheit, diese Auseinandersetzung mit IBM doch ein relativ essentielles Problem, eine essentielle Angelegenheit für SCO dar. Warum begibt man sich, wenn das von vornherein schon klar ist, in so einen zeitlich auch unklaren Rechtsstreit? Warum suchen Sie sich nicht beispielsweise ein juristisches Geltungsgebiet, wo Sie also über harte Fakten auch diskutieren können, auch vor Gericht, zum Beispiel Deutschland? Wenn Sie diese Codezeilen dort zeigen, dann könnte man das ja auch innerhalb weniger Wochen oder Monate auch tatsächlich entscheiden, also man hätte Fakten. Es gibt dort leider, und das sehe ich ...

Blepp: Darf ich die Frage gleich beantworten?

Frage: Natürlich.

Blepp: Warum in den USA? Drei Gründe: SCO amerikanische Aktiengesellschaft, IBM amerikanische Aktiengesellschaft, Novell amerikanische Aktiengesellschaft. Und es ist mehr Geld drin. Punkt. Also den letzten Punkt nehme ich mit Sicherheit als interesant mit. Was ich also...[unverständlich] Wenn es darum ginge, die GPL zu challengen... Vergessen Sie den Rechtsstreit IBM/SCO für eine Sekunde. Wenn es darum geht, Linux als solches zu challengen, würde ich mich um Gottes Willen niemals in den USA bemühen, sondern ich würde mich im deutschen Recht, im französischen Recht, im holländischen Recht, im spanischen Recht deutlich wohler fühlen. Weil ich viel schneller, genau wie Sie sagen, zum Endergebnis komme.

Frage: An der Stelle ist natürlich der zweite Bereich interessant, die Philosophie. Was soll eigentlich damit erreicht werden? Sie reden sehr viel von intellectual property, aber was ist das, was will man damit eigentlich tun? Sie haben sehr viele Beweise oder sehr viele Herleitungen, die wirtschaftlich begründet waren. Nehmen Sie es mir nicht übel, aber ich kann dieses höhere Gut Geistiges Eigentum nicht mit wirtschaftlichen Belangen so verquicken, daß das die Rechtfertigung dafür ist, wie ich mit geistigem Eigentum umgehe. Wenn ein Gesetzgeber einen Schutz garantiert für geistiges Eigentum, muß ich auch eine Gegenleistung erbringen, und diese berühmten Beispiele One-klick-Patent von Amazon und so was, das sind diese Bereiche im Trivialen, wo man tatsächlich Schwierigkeiten hat zu sehen, was ist daran die Leistung. Und genau das ... jetzt beispielsweise im amerikanischen Rechtssystem... Worüber streitet man sich eigentlich? Warum, oder, genau an dieser Stelle würde mich Ihre Meinung interessieren, was ist eigentlich geistige Leistung an der Stelle? Wann beginnt geistige Leistung? Wann ist es eben trivial? Wann kann ich Atmen patentieren lassen und mache, einfach weil ich der erste bin, den großen Reibach? Und ist das moralisch gerechtfertigt? Die Moral würde ich dort nicht unter den Tisch fallen lassen.

Blepp: Also das ist eine relativ gute Frage ... Die Frage ist exzellent. Absolut. Die Frage ist exzellent. Es gibt ... Sie birgt im Grunde genommen vier bis fünf Facetten auf einmal. Ich versuche das mal ein bißchen zu strukturieren. Ein Teil der Frage war, warum machen wir das, wenn wir auf der einen Seite ja diesen wirtschaftlichen Aspekt haben? Gibt's auch eine ganz einfache Antwort. Es geht bei SCO ums Überleben. Ganz nüchtern. Wir sind ein Wirtschaftsunternehmen, das ist an der Börse notiert, und da steht nicht Amnesty International dahinter. Ganz einfach. Es geht um Cash, Kohle, Asche. Je mehr, desto lieber. Je besser sind unsere Aktionäre dran. Komma. Wenn, wenn Sie heute als Unternehmensleiter wissen, jetzt geht es auch noch mal darum, wie sind denn die Auswege. Die Basis des Unternehmens heißt, wir verkaufen das Unix-Betriebssystem. Das ist die Basis des Unternehmens, seit 25 Jahren. Am 2. August wird 25-jähriges Jubiläum, glaube ich, gefeiert. Seit 25 Jahren ist die Basis des Unternehmens, wir verkaufen ein Betriebssystem, das da heißt Unix. Wir haben auch ein paar andere Ausflüge gemacht, inklusive Linux, sind alle nicht so toll gewesen, Puff. Also, die Basis ist Unix-Verkauf. Jetzt stellen Sie fest, es kommen auf der anderen Seite ein Betriebssystem hoch, was exakt, nach unserer Auffassung, genau unseren Code hat, nur das Ganze für frei. Da können Sie relativ schnell ankucken, wann die Schere irgendwann, oder auf auf gut Deutsch gesagt, wann das Ding den Boden erreicht. Jetzt lassen Sie mal außen vor, ob uns der Unix-Code alles gehört, es ist einfach im Moment [unverständlich]. Das ist der eine Punkt. Das heißt, die Verteidigung geht um die Basis des Unternehmens.

[Blepp äußert sich zu Patenten, verurteilt Trivialpatente und die jüngste Entscheidung der EU-Kommission, möchte aber Abläufe, Strukturen und Sequenzen vom Urheberrecht geschützt wissen]

Frage: Ja, ich habe speziell ... Also ich möchte erst mal meinem Vorfragenden so ein bißchen widersprechen, insofern als daß ich der Meinung bin, daß Intellectual Property sicherlich etwas ist, was man zumindest ... dem man einen Wert zuordnen kann, und ich glaube, da bin ich durchaus auf einer Linie mit SCO, wenn ich mir ankucke, vor ein paar Tagen den Ankündigungen von UnixWare, was da so an Komponenten dabei sein soll applikationsmäßig, Apache, Tomcat, PHP, Samba, Sendmail, Mozilla, MySQL ... Das sind alles Dinge, wo ich sagen muß, das sind gute Produkte ...

Blepp: Es sind alles übrigens Open Source-Komponenten.

Frager: Genau. Was ich dabei nicht ganz verstehe, ist andererseits die Kritik an der GPL, insbesondere Darl McBride, der gesagt hat, die GPL zerstört geistiges Eigentum, dann Mark Heise, der Anwalt im SCO gegen IBM-Fall, der die GPL schlichtweg für unwirksam erklärt hat. Was bedeutet, daß bei UnixWare dabei ist ein Produkt wie Samba, das unter der GPL steht, schlichtweg zu stehlen, sage ich mal, weil Sie kein Recht dazu haben, wenn es nicht unter der GPL steht, es zu distributieren, weil das Copyright gehört in diesem Fall Samba. Und Sie haben kein Recht dann das zu verkaufen, schlicht und ergreifend. Das heißt, ich verstehe nicht ganz, wie SCO in dem Fall tatsächlich zur GPL steht. Sind Sie der Meinung, sie ist unwirksam? Was so viel bedeutet wie: erstens, man könnte jetzt sagen, Caldera hat jahrelang den Unix-Code, den Linux-Code vertrieben oder Sie vertreiben im Moment noch Samba widerrechtlich. Von den anderen Sachen da weiß ich ich nicht, unter welchen Lizenzen die vertrieben werden. Oder aber die GPL ist in Ordnung. Und in dem Fall habe ich dann wiederum das Problem, daß SCO selber ja sehr intensiv, also sehr intensiv vielleicht nicht, aber an Linux mitgearbeitet hat, Linux distributiert hat ...

Blepp: Darf ich die Frage ganz schnell als Klammer rausnehmen, weil, sonst wird es dann ein bißchen schwer? Copyright, das ist zum Beispiel ein Grundverständnis im amerikanischen Recht. Sie können nicht Copyright übertragen, beziehungsweise Software übertragen, die Sie ... wenn das nicht schriftlich passiert. Sie können also nicht sagen, Sie haben das gemacht und es war alles OK, sondern es muß schriftlich erfolgen. Wir haben mit Unix System V-Code keine Codesequenzen in die GPL übertragen. [Tonaussetzer]

[...]

Das moralische Problem der SCO ist, ich kämpfe gegen mein eigenes Betriebssystem bei meinen eigenen Kunden zwischen lizenzfreiem und lizensiertem Code.

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